10.12.2017

Das Aktiendepot ist die Grundausstattung für jeden Anleger. Egal, ob Einsteiger oder versierter Trader – ohne Depot bleibt der Zugang zu den Börsen verschlossen. Also einfach als Einsteiger ein Depot eröffnen und sich dann Schritt für Schritt in den Markt einsteigen? Diese Haltung kann sich durchaus als Fehler erweisen. Der Grund: Wertpapierdepots werden von den Brokern mit ganz unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Wer sich als Anleger für ein Depot entscheidet, das nicht zum Anlagestil passt, wird sich schnell über diese Entscheidung ärgern. Woran erkennen Trader, welches Wertpapierdepot zu ihnen passt?

Anlegertypen: Von konservativ bis risikofreudig

Anlegertypen werden heute allgemein nach ihrer Risikoorientierung eingeteilt. Oft lässt sich den einzelnen Anlegertypen auch ein Aktivitätsprofil zuordnen – sprich wie häufig werden Veränderungen im Portfolio vorgenommen. Entsprechend dieser „Parameter“ eignen sich einige Depots für einzelne Anlegertypen weniger, andere Aktiendepots hingegen mehr. Welche Zielsetzungen sind für die einzelnen Anlegertypen typisch?

  • Substanz-/sicherheitsorientierte Anleger: Wer sich diesem Typus zuordnet, ist eher risikoscheu. Substanzorientierte Trader rücken den Erhalt des investierten Kapitals in den Vordergrund. Aufgrund dieser Haltung stehen Rendite bzw. Ertrag eher im Hintergrund. Erfahrungsgemäß sind im Portfolio dieses Anlegertyps eher Sparpläne, Rentenpapiere usw. zu finden.
  • Ertragsorientierte Anleger: Dieser Anlegertyp wird hin und wieder auch als der konservative Anleger beschrieben. Es geht primär um ein ausgeglichenes Verhältnis aus Rendite und Sicherheit. In der Praxis bedeutet dies, dass zwar höhere Risiken in Kauf genommen werden, spekulative Assets im Portfolio dieses Anlegers aber eher keinen bis nur einen kleinen Platz einnehmen.
  • Wachstums-/gewinnorientierte Anleger: Für diese Anlegergruppe spielt die Sicherheit ihres Kapitals zwar immer noch eine Rolle. Allerdings darf es ruhig eine etwas höhere Rendite sein. Dass damit verbundene höhere Risiko nimmt der gewinnorientierte Trader in Kauf – solange sich beide in einem gewissen Verhältnis gegenüberstehen. Als Anlage in Frage kommen unter anderem Direktinvestments in Aktien, Fonds und auf Fonds basierende Sparpläne.
  • Chancenorientierte Anleger: Hier sind Anleger zu finden, für die der Gewinn ganz klar im Vordergrund steht. Im Gegenzug nimmt dieser Typus hohe Risiken in Kauf und stuft die Sicherheit des Kapitals als nicht vorrangigen Aspekt ein. Neben Aktien dreht es sich im Portfolio dieser Anleger auch um Derivate sowie Optionen, CFDs und den spekulativen Währungshandel. Um in dieser Anlegerklasse Erfolg zu haben, braucht es Know-how, Erfahrung und den Willen, sich mit den Märkten regelmäßig (meist täglich) auseinanderzusetzen.

Für das richtige Depot entscheiden

Was haben die Anlegertypen mit der Depotauswahl zu tun? Entsprechend der Prämissen, unter denen Entscheidungen in der Kapitalanlage getroffen werden, unterscheiden sich Ansprüche, die Anleger ans Depot stellen.

Beispiel: Ein eher in Richtung Substanzerhalt orientierter Anleger kann auf Assets wie CFDs oder Forex verzichten, wird aber Interesse an sicheren Anlageoptionen haben – wie Sparplänen. Zusätzlich hält sich die Orderzahl häufig in Grenzen. Heißt: Orderkosten spielen keine so große Rolle, die laufenden Kosten für die Depotführung fallen stärker ins Gewicht. Komplett anders sieht die Situation für den wachstumsorientierten Anleger aus. Hier werden häufiger Umschichtungen im Portfolio vorgenommen. Aus dieser Tatsache heraus ergeben sich besondere Ansprüche in Bezug auf:

  • Orderkosten/Transaktionsentgelte
  • handelbare Assets
  • verfügbare Handelsplätze.

Dieser Anlegertyp beschränkt sich meist nicht auf eng begrenzte Märkte. Im Rahmen der Risikostreuung sind verschiedene Handelsplätze interessant, über die:

  • Aktiengeschäfte
  • Rohstoffgeschäfte
  • Devisengeschäfte

abgewickelt werden.

Steht der Ertrag klar im Vordergrund und werden auch spekulative Assets gehandelt, begnügen sich Anleger häufig nicht mit einem Depot. Hintergrund: Verschiedene Anlageklassen – speziell im Bereich der Derivate – werden teilweise nur von spezialisierten Brokern angeboten. Reine Forex- oder CFD-Broker heben sich von Komplettangeboten durch die speziell auf das Asset zugeschnittenen Konditionen ab.

Um die Qualität eines Wertpapierdepots zu bewerten, führt kein Weg an einem Vergleich vorbei. Eine sinnvolle Kombination aus Aktiendepot-Vergleich und Erfahrungsberichten bietet          Qomparo. Zu den Vorteilen gehört das Bewertungssystem, welches auf den Eindrücken echter User basiert.

Wertpapierdepot: Worauf kommt es noch an

Mit dem richtigen Aktiendepot gelingt der Einstieg ins Thema Geldanlage. Kosten für die Depotführung und die verfügbaren Handelsplätze sowie die unterstützten Assets sind letztlich aber nur eine Seite der Medaille. Anleger – gerade Einsteiger – unterschätzen die Bedeutung von Faktoren wie Kundenservice oder die Ausstattung des Aktiendepots mit Tools und Analysewerkzeugen.

Beim Support zahlen sich Live Chat und/oder Hotline aus, da so eine umfassende Erreichbarkeit erzielt wird. Ebenfalls nicht unterschätzt werden darf die Sicherheit. Hier geht es einmal um die Frage, wie sicher die Verschlüsselung des Brokers ist. Auf der anderen Seite steht die Lizenz.

Tipp: Werkzeuge zur Chartanalyse sind bei verschiedenen Anbietern kostenlos. Hochwertige Profiwerkzeuge werden teils gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung gestellt. Ob diese tatsächlich vom ersten Tag an gebraucht werden, hängt auch vom Anlegertyp ab – und wie viel Know-how Depotinhaber mitbringen.

Die Gebühren sind einer der wichtigen Entscheidungsgründe für oder gegen ein Depot. Wie bereits angesprochen, sind die Orderkosten im Vergleich zu den Depotgebühren für den Gelegenheitstrader, der auf Substanzerhalt setzt, eher zweitrangig. Vieltrader mit hoher Ertragsorientierung sehen dies anders. Hier lohnt sich vor der Entscheidung eine detaillierte Analyse zum Verhältnis aus Trades und dem Handelsvolumen bzw. welche Handelsplätze im Depot besonders stark hervortreten.

Hintergrund: Einige Broker bieten Depots an, deren Orderkosten auf einem Festpreis-/Flatrate-Modell basieren. Ob diese Variante günstiger als das Provisionsmodell ist, lässt sich nur mit einer fundierten Analyse feststellen.



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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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Indizes
ATX 3643 0.40% 3654 0.30% 23:45:10
DAX 13434 1.15% 13469 0.25% 23:45:10
Dow 26072 0.21% 26070 -0.01% 23:45:10
Nikkei 23808 0.19% 23845 0.15% 23:45:10
Gold 1331 -0.38% 1332 0.08% 22:59:59
Bitcoin 11025 0.21% 11739 6.08% 04:02:57


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Clever anlegen: Das richtige Depot für jeden Anlegertyp


10.12.2017

Das Aktiendepot ist die Grundausstattung für jeden Anleger. Egal, ob Einsteiger oder versierter Trader – ohne Depot bleibt der Zugang zu den Börsen verschlossen. Also einfach als Einsteiger ein Depot eröffnen und sich dann Schritt für Schritt in den Markt einsteigen? Diese Haltung kann sich durchaus als Fehler erweisen. Der Grund: Wertpapierdepots werden von den Brokern mit ganz unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Wer sich als Anleger für ein Depot entscheidet, das nicht zum Anlagestil passt, wird sich schnell über diese Entscheidung ärgern. Woran erkennen Trader, welches Wertpapierdepot zu ihnen passt?

Anlegertypen: Von konservativ bis risikofreudig

Anlegertypen werden heute allgemein nach ihrer Risikoorientierung eingeteilt. Oft lässt sich den einzelnen Anlegertypen auch ein Aktivitätsprofil zuordnen – sprich wie häufig werden Veränderungen im Portfolio vorgenommen. Entsprechend dieser „Parameter“ eignen sich einige Depots für einzelne Anlegertypen weniger, andere Aktiendepots hingegen mehr. Welche Zielsetzungen sind für die einzelnen Anlegertypen typisch?

  • Substanz-/sicherheitsorientierte Anleger: Wer sich diesem Typus zuordnet, ist eher risikoscheu. Substanzorientierte Trader rücken den Erhalt des investierten Kapitals in den Vordergrund. Aufgrund dieser Haltung stehen Rendite bzw. Ertrag eher im Hintergrund. Erfahrungsgemäß sind im Portfolio dieses Anlegertyps eher Sparpläne, Rentenpapiere usw. zu finden.
  • Ertragsorientierte Anleger: Dieser Anlegertyp wird hin und wieder auch als der konservative Anleger beschrieben. Es geht primär um ein ausgeglichenes Verhältnis aus Rendite und Sicherheit. In der Praxis bedeutet dies, dass zwar höhere Risiken in Kauf genommen werden, spekulative Assets im Portfolio dieses Anlegers aber eher keinen bis nur einen kleinen Platz einnehmen.
  • Wachstums-/gewinnorientierte Anleger: Für diese Anlegergruppe spielt die Sicherheit ihres Kapitals zwar immer noch eine Rolle. Allerdings darf es ruhig eine etwas höhere Rendite sein. Dass damit verbundene höhere Risiko nimmt der gewinnorientierte Trader in Kauf – solange sich beide in einem gewissen Verhältnis gegenüberstehen. Als Anlage in Frage kommen unter anderem Direktinvestments in Aktien, Fonds und auf Fonds basierende Sparpläne.
  • Chancenorientierte Anleger: Hier sind Anleger zu finden, für die der Gewinn ganz klar im Vordergrund steht. Im Gegenzug nimmt dieser Typus hohe Risiken in Kauf und stuft die Sicherheit des Kapitals als nicht vorrangigen Aspekt ein. Neben Aktien dreht es sich im Portfolio dieser Anleger auch um Derivate sowie Optionen, CFDs und den spekulativen Währungshandel. Um in dieser Anlegerklasse Erfolg zu haben, braucht es Know-how, Erfahrung und den Willen, sich mit den Märkten regelmäßig (meist täglich) auseinanderzusetzen.

Für das richtige Depot entscheiden

Was haben die Anlegertypen mit der Depotauswahl zu tun? Entsprechend der Prämissen, unter denen Entscheidungen in der Kapitalanlage getroffen werden, unterscheiden sich Ansprüche, die Anleger ans Depot stellen.

Beispiel: Ein eher in Richtung Substanzerhalt orientierter Anleger kann auf Assets wie CFDs oder Forex verzichten, wird aber Interesse an sicheren Anlageoptionen haben – wie Sparplänen. Zusätzlich hält sich die Orderzahl häufig in Grenzen. Heißt: Orderkosten spielen keine so große Rolle, die laufenden Kosten für die Depotführung fallen stärker ins Gewicht. Komplett anders sieht die Situation für den wachstumsorientierten Anleger aus. Hier werden häufiger Umschichtungen im Portfolio vorgenommen. Aus dieser Tatsache heraus ergeben sich besondere Ansprüche in Bezug auf:

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Wertpapierdepot: Worauf kommt es noch an

Mit dem richtigen Aktiendepot gelingt der Einstieg ins Thema Geldanlage. Kosten für die Depotführung und die verfügbaren Handelsplätze sowie die unterstützten Assets sind letztlich aber nur eine Seite der Medaille. Anleger – gerade Einsteiger – unterschätzen die Bedeutung von Faktoren wie Kundenservice oder die Ausstattung des Aktiendepots mit Tools und Analysewerkzeugen.

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Tipp: Werkzeuge zur Chartanalyse sind bei verschiedenen Anbietern kostenlos. Hochwertige Profiwerkzeuge werden teils gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung gestellt. Ob diese tatsächlich vom ersten Tag an gebraucht werden, hängt auch vom Anlegertyp ab – und wie viel Know-how Depotinhaber mitbringen.

Die Gebühren sind einer der wichtigen Entscheidungsgründe für oder gegen ein Depot. Wie bereits angesprochen, sind die Orderkosten im Vergleich zu den Depotgebühren für den Gelegenheitstrader, der auf Substanzerhalt setzt, eher zweitrangig. Vieltrader mit hoher Ertragsorientierung sehen dies anders. Hier lohnt sich vor der Entscheidung eine detaillierte Analyse zum Verhältnis aus Trades und dem Handelsvolumen bzw. welche Handelsplätze im Depot besonders stark hervortreten.

Hintergrund: Einige Broker bieten Depots an, deren Orderkosten auf einem Festpreis-/Flatrate-Modell basieren. Ob diese Variante günstiger als das Provisionsmodell ist, lässt sich nur mit einer fundierten Analyse feststellen.



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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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