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20.11.2017

Steht uns eine Kryptorevolution bevor oder ist der aktuelle Hype um die Kryptowährungen nur eine Modeerescheinung, die bald mit einem großen Knall zerplatzen wird?

Die größte Kryptowährung, Bitcoin, hat einen Marktanteil von über 50% und war die erste digitale Währung, die 2008 herausgekommen ist. Sie wurde als alternatives, dezentralisiertes Online-Zahlungsmittel entworfen, das die Vorherrschaft der Zentralbanken im internationalen Geldverkehr beenden sollte. In diesem Sinne war die Idee wirklich revolutionär, denn diese digitale Währung wird nicht von den Faktoren beeinflusst, die zu Kursschwankungen der traditionellen Währungen führen. Dazu gehören unter anderem schwankende Zinssätze, politische Unruhen in den jeweiligen Ländern, Wechselkursschwankungen und wirtschaftliche Faktoren.

Als Zahlungsmittel für die Privatperson eignet sich Bitcoin jedoch bisher noch nicht, da es nicht von allen Anbietern unterstützt wird. Man kann zum Beispiel bei Amazon nicht mit Bitcoin bezahlen, es gibt allerdings Gerüchte, dass Alibaba plant, Bitcoin in naher Zukunft als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Bei internationalen Unternehmen und Banken sieht es jedoch ganz anders aus und für diese ist eine digitale Währung, die nicht unter den oben genannten Problemen leidet, eine sehr nützliche Sache. So haben sich die Deutsche Bank und die Schweizer UBS zusammengetan, um eine eigene digitale Währung zu entwickeln, die Transaktionen einfacher machen soll. Man könnte also sagen, dass Bitcoin und die anderen Kryptowährungen die Wirtschaft nicht destabilisieren, sondern eher stabilisieren und sogar verbessern, da internationale Transaktionen mit ihnen viel einfacher, schneller und sicherer durchgeführt werden können.

Der aktuelle Hype um Bitcoin & Co. scheint jedoch spekulativer Natur zu sein, denn wenn die Finanzinstrumente an sich kaum nutzbar sind, sollte dies die Nachfrage nicht auf derartige Höhen treiben. Ein Privatanleger, der Kryptowährungen traden möchte, sollte deshalb sehr vorsichtig vorgehen. Hinzu kommen die großen Kursschwankungen der Kryptos, die an einem Tag, bei Bitcoin zum Beispiel, mehrere hundert Dollar betragen können.

Da ein Bitcoin jedoch aktuell über $8000 kostet, kann man sich ein Trading mit dieser digitalen Währung kaum leisten. Ein Trader muss sich aus diesem Grund eine Bitcoin Trading Plattform suchen und viele Broker bieten diesen Service mittlerweile auch an. Bei einem Online-Broker kann man Bitcoin dann mit Hebeln traden, die den Kapitaleinsatz deutlich senken. Aber Vorsicht, die Hebelwirkung kann dem Anleger große Gewinne einbringen, aber auch genauso große Verluste! Es gehört also schon ein guter Schuss Mut zum Trading von digitalen Währungen – und ein ausreichendes finanzielles Polster.


Bildnachweis

1. Bitcoin, http://www.shutterstock.com/de/pic-178522379/stock-photo-photo-golden-bitcoins-new-virtual-money.html   >> Öffnen auf photaq.com

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Destabilisierung der Wirtschaft durch Bitcoin?


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