19.11.2017

Mit 5G soll eine neue Netzwerkgeneration anfangen.  Das heißt vor allem: noch schneller, mit mehr Möglichkeiten und tieferer Vernetzung. Was der künftige Mobilfunk-Standard aber in der Praxis bedeutet, muss man sich noch genau anschauen.

Gestern, Heute und Morgen des Mobilfunk

Nicht nur die Handymodelle verändern sich mit der Zeit, sondern auch Technologien, die diese Handys für uns zugänglich machen. So ermöglichte der erste Mobilfunk-Standard – GSM – die Datenübertragung. Mit UMTS begann das Zeitalter von Videotelefonie und mobilen Websurfens. 2010 ist es zu LTE gekommen und man konnte mit seinem Handy noch schneller ins Internet gelangen und spielautomaten kostenlos spielen ohne anmeldung book of ra wie auch viele andere. Nun steht die Menschheit bereits vor dem neuen Mobilfunk-Standard, der Smartphones zehn Mal schneller machen soll – 5G. Interessant ist, dass gerade deutsche Wissenschaftler an der Entwicklung von den dafür erforderlichen Antennen arbeiten.

 

3D-Filme auf dem Smartphone? Warum denn nicht!

3D-Filme machen natürlich einen wunderschönen Eindruck, haben aber viel zu große Datenmassen, als dass man sie auf sein Smartphone streamen oder laden könnte. Das existierende Mobilfunk-Netzwerk trägt solche Last einfach nicht und bricht gleich zusammen. Ab 2020 soll das aber kein Problem mehr ausmachen, denn mit der Einführung von 5G wächst die Kapazität des Netzes angeblich um das Tausendfache an. Somit wären sogar 3D-Filme auf dem Smartphone durchaus möglich. Außerdem würde das dann auch viel kürzere Ladezeit bedeuten: Heute dauert es etwas weniger als eine Minute, wenn man einen 800 MB großen Film herunterlädt. Mit 5G würde das nicht länger als eine Sekunde dauern. Das wird vor allem dadurch ermöglicht, dass 5G-Geräte mehrere Antennen statt nur einer haben und Daten von mehreren Basisstationen auf einmal empfangen können.

50 Gigabit pro Sekunde schaffen jegliche Grenzen ab

Solche erhöhten Kapazitäten wären auch für das Internet der Dinge von großer Bedeutung. Das heißt, die Zahl der miteinander vernetzten Geräte soll maßgeblich wachsen, was viele neue Möglichkeiten verspricht:

  • Autonom fahrende Autos: Ein Auto, das sich selbst steuert, ist nur dann möglich, wenn es mit anderen Fahrzeugen kommunizieren kann. Um Unfälle zu vermeiden, muss es äußerst schnell reagieren, was vor allem von der Latenzzeit abhängt. Eine weitere Voraussetzung für selbstfahrende Autos ist die Aufstellung von Prioritäten, also mit welchen Daten der Mobilfunk das Fahrzeug in erster Linie versorgt.
  • Virtuelle Operationen: Patienten auf Distanz operieren, das ist nun wirklich mal was ganz Neues. Ein Chirurg braucht nur eine VR-Brille, Roboterhandschuhe und sein Wissen, damit er virtuell operieren kann. Der Patient befindet sich in Würzburg, der Arzt – in Paris, und trotzdem gelingt es dem Arzt, eine ganz reale Operation durchzuführen. Dank dem 5G-Funknetz werden alle seine Bewegungen auf ferngesteuerte Instrumente übertragen, wobei die Reaktionszeit echt winzig ist. Natürlich braucht man dafür ein stabiles Netz, denn jegliche Ausfälle können dem Patienten sein Leben kosten.

Außerdem werden auch zahlreiche andere Ideen entwickelt, wie etwa spezielle Sensoren auf den Äckern, die Daten direkt vom Server des Wetterdienstes bekommen und dann sich schon dementsprechend verhalten.

Zusammenfassung

Der neue Mobilfunk-Standard 5G bietet uns unglaubliche Möglichkeiten, die aber auch viele Gefahren bergen und eine riesige Verantwortung bedeuten. Denn sogar der kleinste Fehler bei der Datenübertragung kann verheerende Folgen haben.



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HSBC Deutschland ist Teil der HSBC-Gruppe und kann daher auf eines der größten internationalen Netzwerke zugreifen. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG beschäftigt in Deutschland über 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten. Das Finanzinstitut kann bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

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5G: Was Ist Das und Wie ändert es die Welt?


19.11.2017

Mit 5G soll eine neue Netzwerkgeneration anfangen.  Das heißt vor allem: noch schneller, mit mehr Möglichkeiten und tieferer Vernetzung. Was der künftige Mobilfunk-Standard aber in der Praxis bedeutet, muss man sich noch genau anschauen.

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Nicht nur die Handymodelle verändern sich mit der Zeit, sondern auch Technologien, die diese Handys für uns zugänglich machen. So ermöglichte der erste Mobilfunk-Standard – GSM – die Datenübertragung. Mit UMTS begann das Zeitalter von Videotelefonie und mobilen Websurfens. 2010 ist es zu LTE gekommen und man konnte mit seinem Handy noch schneller ins Internet gelangen und spielautomaten kostenlos spielen ohne anmeldung book of ra wie auch viele andere. Nun steht die Menschheit bereits vor dem neuen Mobilfunk-Standard, der Smartphones zehn Mal schneller machen soll – 5G. Interessant ist, dass gerade deutsche Wissenschaftler an der Entwicklung von den dafür erforderlichen Antennen arbeiten.

 

3D-Filme auf dem Smartphone? Warum denn nicht!

3D-Filme machen natürlich einen wunderschönen Eindruck, haben aber viel zu große Datenmassen, als dass man sie auf sein Smartphone streamen oder laden könnte. Das existierende Mobilfunk-Netzwerk trägt solche Last einfach nicht und bricht gleich zusammen. Ab 2020 soll das aber kein Problem mehr ausmachen, denn mit der Einführung von 5G wächst die Kapazität des Netzes angeblich um das Tausendfache an. Somit wären sogar 3D-Filme auf dem Smartphone durchaus möglich. Außerdem würde das dann auch viel kürzere Ladezeit bedeuten: Heute dauert es etwas weniger als eine Minute, wenn man einen 800 MB großen Film herunterlädt. Mit 5G würde das nicht länger als eine Sekunde dauern. Das wird vor allem dadurch ermöglicht, dass 5G-Geräte mehrere Antennen statt nur einer haben und Daten von mehreren Basisstationen auf einmal empfangen können.

50 Gigabit pro Sekunde schaffen jegliche Grenzen ab

Solche erhöhten Kapazitäten wären auch für das Internet der Dinge von großer Bedeutung. Das heißt, die Zahl der miteinander vernetzten Geräte soll maßgeblich wachsen, was viele neue Möglichkeiten verspricht:

  • Autonom fahrende Autos: Ein Auto, das sich selbst steuert, ist nur dann möglich, wenn es mit anderen Fahrzeugen kommunizieren kann. Um Unfälle zu vermeiden, muss es äußerst schnell reagieren, was vor allem von der Latenzzeit abhängt. Eine weitere Voraussetzung für selbstfahrende Autos ist die Aufstellung von Prioritäten, also mit welchen Daten der Mobilfunk das Fahrzeug in erster Linie versorgt.
  • Virtuelle Operationen: Patienten auf Distanz operieren, das ist nun wirklich mal was ganz Neues. Ein Chirurg braucht nur eine VR-Brille, Roboterhandschuhe und sein Wissen, damit er virtuell operieren kann. Der Patient befindet sich in Würzburg, der Arzt – in Paris, und trotzdem gelingt es dem Arzt, eine ganz reale Operation durchzuführen. Dank dem 5G-Funknetz werden alle seine Bewegungen auf ferngesteuerte Instrumente übertragen, wobei die Reaktionszeit echt winzig ist. Natürlich braucht man dafür ein stabiles Netz, denn jegliche Ausfälle können dem Patienten sein Leben kosten.

Außerdem werden auch zahlreiche andere Ideen entwickelt, wie etwa spezielle Sensoren auf den Äckern, die Daten direkt vom Server des Wetterdienstes bekommen und dann sich schon dementsprechend verhalten.

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Der neue Mobilfunk-Standard 5G bietet uns unglaubliche Möglichkeiten, die aber auch viele Gefahren bergen und eine riesige Verantwortung bedeuten. Denn sogar der kleinste Fehler bei der Datenübertragung kann verheerende Folgen haben.



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