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Inbox: „Alle Wege führen zum Gold“


06.06.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Incrementum AG (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

  1. Am 1. Juni 2017 wurde der diesjährige "In Gold we Trust"-Report im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz präsentiert. Autoren des Reports sind die beiden Fondsmanager Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek vom liechtensteinischen Vermögensverwalter Incrementum AG. Der letztjährige „In Gold we Trust“-Report hatte über 1,5 Millionen Downloads zu verzeichnen und gilt seit Jahren als "Goldstandard" der Gold-Studien. Weitere Informationen rund um den Report und die Autoren sind unter folgendem Link www.ingoldwetrust.report zu finden.

    In 12 Kapiteln und auf knapp 180 Seiten analysieren die Autoren verschiedenste Einflussfaktoren des Goldpreises. Der diesjährige Report enthält auch ein Exklusivinterview mit Dr. Judy Shelton, einer Wirtschaftsberaterin von Donald Trump, die sich für eine Wiedereinführung einer goldgedeckten Währung ausspricht.

    Da Gold für die Autoren weniger ein Rohstoff als vielmehr ein monetäres Metall ist, hängt der Preis des gelben Edelmetalls reziprok vom Zustand des globalen Finanz- und Währungssystems ab. Und den halten die Autoren infolge der geldpolitischen Interventionen für fragil. "Zwar scheint oberflächlich im Moment an den Finanzmärkten alles in Ordnung zu sein, wir halten dies aber für eine angespannte Ruhe, die bald zu Ende gehen könnte“ so Stöferle. Die Preise in vielen Anlageklassen befinden sich auf Höchstständen und die Volatilitäten bei Aktien sind rekordverdächtig niedrig. Die amerikanische Volkswirtschaft erlebt seit der Krise den drittlängsten Aufschwung überhaupt, die eingeleitete Normalisierung der Geldpolitik in den USA ist für viele Börsianer die Bestätigung für die Genesung der US-Ökonomie. Auch um China, dem ökonomischen Sorgenkind der letzten Jahre, ist es zuletzt ruhiger geworden. Und sogar in Europa stehen die Zeichen auf Erholung. Kurzum: Die Symptome der vergangenen Krisen scheinen gerade zu verschwinden.

    Die positive Goldpreisentwicklung im Jahr 2016 wurde durch die Wahl Trumps jedoch gebremst, vor allem in Erwartung auf stärkere Wachstumszahlen und damit verbunden höhere Zinsen. Stöferle und Valek stehen dieser Sichtweise skeptisch gegenüber: Der aufkommende Populismus in vielen Industriestaaten, welcher bislang in der Wahl von Donald Trump gipfelte, ist ihrer Meinung nach Beleg für wirtschaftliche Probleme. Diese gesellschaftspolitischen Entwicklungen betrachten sie als Nebenwirkung der extremen geldpolitischen Therapie, die nach der Finanzkrise verabreicht wurde.

    Dass die Stimmung an den Märkten nach wie vor gut ist, liegt am geldpolitischen Rückenwind. „Allein im 1. Quartal 2017 wurden seitens der größten Notenbanken knapp 1.000 Milliarden US-Dollar an Zentralbankgeld aus dem Nichts geschaffen und mit dem geschöpften Geld Finanztitel aufgekauft“ so Valek. Zur Veranschaulichung: Mit diesem Betrag könnte man jedem der etwa 7,5 Mrd. Erdenbürger einen Dukaten (1/10 Unze) Gold kaufen. 

    Die extremen Reflationierungsmaßnahmen seit der Finanzkrise haben sämtliche Vermögenspreise kräftig zulegen lassen. Was die Volkswirtschaft der USA angeht, liegt der Verdacht nahe, dass sich diese innerhalb von 2 Dekaden ein 3. Mal inmitten einer durch Geldmengeninflation verursachten, illusionären Bubble-Economy befindet, so die beiden Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

    Die Fondsmanager teilen keineswegs das Narrativ von der gesundenden US-Wirtschaft und den Optimismus der Märkte hinsichtlich der Wirksamkeit der wirtschaftspolitischen Maßnahmen von Trump. Für die Fortsetzung des Gold-Bullenmarktes sprechen folgende Gründe:

    1. Die nächste US-Rezession kommt bestimmt. Auf diese wird die Federal Reserve mit einer weiteren, noch extremeren geldpolitische Lockerung antworten (müssen).

    2. Die globale Überschuldung ist mittlerweile evident. Selbst viele Schwellenländer nähern sich mit großen Schritten einer Schuldenkrise. Die globalen Schulden belaufen sich per Ende 2016 auf 215 Billionen Dollar oder 325 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ein "Herauswachsen" aus eigener Kraft scheint unrealistisch, eine deutliche Abwertung des US- Dollars gegenüber Rohstoffen bzw. gegenüber Gold ist um einiges wahrscheinlicher. Höhere Teuerungsraten bzw. ein stagflationäres Umfeld wären die Konsequenz.

    3. Die De-Dollarization hat begonnen. Der Stellenwert des US-Dollar als internationale Währungsreserve ist im Rückgang begriffen. Gold ist die einzige Alternative für internationale Zentralbanken, die ein liquides und vor allem gegenparteifreies monetäres Gut halten wollen. 

      1. Das Eintreten eines Schwarzen Schwan-Ereignisses. In der gegenwärtigen Lage sind etliche Schockereignisse möglich. Egal ob ein solches einem (geo-)politischen Konflikt entspringt oder einen wirtschaftlichen Hintergrund hat, eine angemessene Goldallokation kann die negative Folgen abfedern.

      1. Die technische Analyse von Marktstruktur, Sentiment und Preismuster veranlasst die Autoren zu einer grundsätzlich positiven Einschätzung hinsichtlich der Kursentwicklung von Gold. In den nächsten Wochen ist jedoch nur ein recht schwaches Aufwärtsmomentum zu erwarten.

      Diese und weitere Gründe unterstützen unsere Empfehlung, einen Teil des Portfolios in Gold zu halten. Im Umkehrschluss stellen Valek und Stöferle die provokante Frage: Wann brauche ich kein Gold im Portfolio? Ihre Antwort:

      Wenn...
      • die Schuldenstände tragfähig sind bzw. glaubwürdig abgebaut werden können

      • die Inflationsgefahr als gering eingestuft wird und die Realzinsen hoch sind
      • das Vertrauen in die Währungshüter gefestigt ist
      • das politische Umfeld berechenbar und die geopolitische Lage stabil ist

      Da die Finanzmärkte nach der US-Präsidentenwahl eine grundlegend neue Einschätzung für die nächsten Jahre vorgenommen haben, präsentieren die Studienautoren verschiedene Szenarien für den Goldpreis. Diese erstrecken sich zeitlich auf die Amtszeit des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump, die regulär Anfang 2021 endet. Aus ihrer Sicht sind für die Goldpreisentwicklung die Dynamik des BIP-Wachstums sowie der weitere Verlauf der geldpolitischen Normalisierung in den USA entscheidend:

      • Szenario A "Hohes reales Wachstum": Die angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen, die US-Wirtschaft springt an (>3% p.a.) und die Preisinflation bleibt innerhalb eines verträglichen Rahmens (<3%). Die geldpolitische Normalisierung glückt. Den Notenbanken ist es gelungen, sich aus der Misere zu retten. Der Goldpreis gibt nach auf etwa 700 – 1.000 USD.

      • Szenario B "Weiteres Muddling-Through": Das reale US-BIP-Wachstum und die Teuerungsrate bewegen sich im Bereich von 1-3% p.a. Der Bullenmarkt setzt sich nicht fort. Der Goldpreis bewegt sich in dem Fall im Bereich von 1.000 – 1.400 USD.

      • Szenario C "Hohes, inflationäres Wachstum": Die angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen, ein massives Infrastrukturprogramm wird lanciert, die US-Wirtschaft springt signifikant an (>3% p.a.), jedoch auch die Inflationsrate (>3%). Die geldpolitische Normalisierung ist nur zum Teil gelungen, da die Realzinsen wegen der erhöhten Inflation tief bleiben. Der Goldpreis liegt bei etwa 1.400 – 2.300 USD.

      • Szenario D: Eines der unter den Punkten 1-4 aufgelisteten Ereignisse (US-Rezession, Überschuldungskrise, De-Dollarization, Schwarzer Schwan) tritt ein. Rezession, Stagflation und/oder eine deutliche US-Dollar-Abwertung infolge der De-Dollarization lassen den Goldpreis in die Höhe schnellen. Veränderungen der globalen Währungsarchitektur sind als Konsequenz einer US-Rezession nicht auszuschließen. In diesem Umfeld ist mit einer signifikanten Aufwertung des Goldpreises zu rechnen. Möglich erscheinen Goldpreise zwischen 1.800 und 5.000 USD.

        Stöferle und Valek gehen davon aus, dass Szenario C und Szenario D am wahrscheinlichsten sind.

        Bei Fortsetzung des Bullenmarktes werden neben den Edelmetallen auch Minenaktien ein interessanter Performancebringer sein. „Der Fokus sollte auf konservative Unternehmen gerichtet werden, die nicht nur 'Wachstum um jeden Preis' auf der Agenda haben, sondern bei denen die Interessen der Aktionäre im Vordergrund stehen. Bewertungstechnisch erscheinen uns die Indikatoren Free Cash-Flow, Goldreserven je Aktie und Gewinnwachstum je Aktie als wichtigste Kennzahlen.,“ so Stöferle. Ausgehend von der Prämisse, dass sich Gold nun wieder im Bullenmarkt befindet, rechnet man mittelfristig mit einer fallenden Gold-Silber-Ratio. „In diesem Szenario müssten sich besonders bei Silberminern herausragende Investmentopportunitäten ergeben,“ so Valek.

        Die Fondsmanager halten fest: „Der Goldpreis gab 2016 ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Wir halten an unserer Überzeugung fest, dass wir und in der Frühphase eines neuen Gold-Bullenmarktes befinden. Auslöser für ein stärkeres Momentum beim Goldpreis werden unserer Meinung nach eine stärkere Inflationstendenz oder ein Abbruch des Zinserhöhungszyklus sein.

        Aus unserer Sicht spricht aber einiges dafür, dass es Enttäuschungen hinsichtlich des erwarteten Wachstums und der Normalisierung der Geldpolitik in den USA geben wird. Bei Verzögerungen oder Abbruch der angesagten geldpolitischen Normalisierung wäre bei Gold mit deutlichen Kursgewinnen zu rechnen,“ so Stöferle und Valek. Am Ende des Tages heißt es für uns „Alle Wege führen zum Gold“, so Valek abschließend.

       

Ronald-Peter Stöferle (Incrementum AG) © Martina Draper/photaq



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      Da Gold für die Autoren weniger ein Rohstoff als vielmehr ein monetäres Metall ist, hängt der Preis des gelben Edelmetalls reziprok vom Zustand des globalen Finanz- und Währungssystems ab. Und den halten die Autoren infolge der geldpolitischen Interventionen für fragil. "Zwar scheint oberflächlich im Moment an den Finanzmärkten alles in Ordnung zu sein, wir halten dies aber für eine angespannte Ruhe, die bald zu Ende gehen könnte“ so Stöferle. Die Preise in vielen Anlageklassen befinden sich auf Höchstständen und die Volatilitäten bei Aktien sind rekordverdächtig niedrig. Die amerikanische Volkswirtschaft erlebt seit der Krise den drittlängsten Aufschwung überhaupt, die eingeleitete Normalisierung der Geldpolitik in den USA ist für viele Börsianer die Bestätigung für die Genesung der US-Ökonomie. Auch um China, dem ökonomischen Sorgenkind der letzten Jahre, ist es zuletzt ruhiger geworden. Und sogar in Europa stehen die Zeichen auf Erholung. Kurzum: Die Symptome der vergangenen Krisen scheinen gerade zu verschwinden.

      Die positive Goldpreisentwicklung im Jahr 2016 wurde durch die Wahl Trumps jedoch gebremst, vor allem in Erwartung auf stärkere Wachstumszahlen und damit verbunden höhere Zinsen. Stöferle und Valek stehen dieser Sichtweise skeptisch gegenüber: Der aufkommende Populismus in vielen Industriestaaten, welcher bislang in der Wahl von Donald Trump gipfelte, ist ihrer Meinung nach Beleg für wirtschaftliche Probleme. Diese gesellschaftspolitischen Entwicklungen betrachten sie als Nebenwirkung der extremen geldpolitischen Therapie, die nach der Finanzkrise verabreicht wurde.

      Dass die Stimmung an den Märkten nach wie vor gut ist, liegt am geldpolitischen Rückenwind. „Allein im 1. Quartal 2017 wurden seitens der größten Notenbanken knapp 1.000 Milliarden US-Dollar an Zentralbankgeld aus dem Nichts geschaffen und mit dem geschöpften Geld Finanztitel aufgekauft“ so Valek. Zur Veranschaulichung: Mit diesem Betrag könnte man jedem der etwa 7,5 Mrd. Erdenbürger einen Dukaten (1/10 Unze) Gold kaufen. 

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      Die Fondsmanager teilen keineswegs das Narrativ von der gesundenden US-Wirtschaft und den Optimismus der Märkte hinsichtlich der Wirksamkeit der wirtschaftspolitischen Maßnahmen von Trump. Für die Fortsetzung des Gold-Bullenmarktes sprechen folgende Gründe:

      1. Die nächste US-Rezession kommt bestimmt. Auf diese wird die Federal Reserve mit einer weiteren, noch extremeren geldpolitische Lockerung antworten (müssen).

      2. Die globale Überschuldung ist mittlerweile evident. Selbst viele Schwellenländer nähern sich mit großen Schritten einer Schuldenkrise. Die globalen Schulden belaufen sich per Ende 2016 auf 215 Billionen Dollar oder 325 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ein "Herauswachsen" aus eigener Kraft scheint unrealistisch, eine deutliche Abwertung des US- Dollars gegenüber Rohstoffen bzw. gegenüber Gold ist um einiges wahrscheinlicher. Höhere Teuerungsraten bzw. ein stagflationäres Umfeld wären die Konsequenz.

      3. Die De-Dollarization hat begonnen. Der Stellenwert des US-Dollar als internationale Währungsreserve ist im Rückgang begriffen. Gold ist die einzige Alternative für internationale Zentralbanken, die ein liquides und vor allem gegenparteifreies monetäres Gut halten wollen. 

        1. Das Eintreten eines Schwarzen Schwan-Ereignisses. In der gegenwärtigen Lage sind etliche Schockereignisse möglich. Egal ob ein solches einem (geo-)politischen Konflikt entspringt oder einen wirtschaftlichen Hintergrund hat, eine angemessene Goldallokation kann die negative Folgen abfedern.

        1. Die technische Analyse von Marktstruktur, Sentiment und Preismuster veranlasst die Autoren zu einer grundsätzlich positiven Einschätzung hinsichtlich der Kursentwicklung von Gold. In den nächsten Wochen ist jedoch nur ein recht schwaches Aufwärtsmomentum zu erwarten.

        Diese und weitere Gründe unterstützen unsere Empfehlung, einen Teil des Portfolios in Gold zu halten. Im Umkehrschluss stellen Valek und Stöferle die provokante Frage: Wann brauche ich kein Gold im Portfolio? Ihre Antwort:

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        • die Inflationsgefahr als gering eingestuft wird und die Realzinsen hoch sind
        • das Vertrauen in die Währungshüter gefestigt ist
        • das politische Umfeld berechenbar und die geopolitische Lage stabil ist

        Da die Finanzmärkte nach der US-Präsidentenwahl eine grundlegend neue Einschätzung für die nächsten Jahre vorgenommen haben, präsentieren die Studienautoren verschiedene Szenarien für den Goldpreis. Diese erstrecken sich zeitlich auf die Amtszeit des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump, die regulär Anfang 2021 endet. Aus ihrer Sicht sind für die Goldpreisentwicklung die Dynamik des BIP-Wachstums sowie der weitere Verlauf der geldpolitischen Normalisierung in den USA entscheidend:

        • Szenario A "Hohes reales Wachstum": Die angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen, die US-Wirtschaft springt an (>3% p.a.) und die Preisinflation bleibt innerhalb eines verträglichen Rahmens (<3%). Die geldpolitische Normalisierung glückt. Den Notenbanken ist es gelungen, sich aus der Misere zu retten. Der Goldpreis gibt nach auf etwa 700 – 1.000 USD.

        • Szenario B "Weiteres Muddling-Through": Das reale US-BIP-Wachstum und die Teuerungsrate bewegen sich im Bereich von 1-3% p.a. Der Bullenmarkt setzt sich nicht fort. Der Goldpreis bewegt sich in dem Fall im Bereich von 1.000 – 1.400 USD.

        • Szenario C "Hohes, inflationäres Wachstum": Die angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen, ein massives Infrastrukturprogramm wird lanciert, die US-Wirtschaft springt signifikant an (>3% p.a.), jedoch auch die Inflationsrate (>3%). Die geldpolitische Normalisierung ist nur zum Teil gelungen, da die Realzinsen wegen der erhöhten Inflation tief bleiben. Der Goldpreis liegt bei etwa 1.400 – 2.300 USD.

        • Szenario D: Eines der unter den Punkten 1-4 aufgelisteten Ereignisse (US-Rezession, Überschuldungskrise, De-Dollarization, Schwarzer Schwan) tritt ein. Rezession, Stagflation und/oder eine deutliche US-Dollar-Abwertung infolge der De-Dollarization lassen den Goldpreis in die Höhe schnellen. Veränderungen der globalen Währungsarchitektur sind als Konsequenz einer US-Rezession nicht auszuschließen. In diesem Umfeld ist mit einer signifikanten Aufwertung des Goldpreises zu rechnen. Möglich erscheinen Goldpreise zwischen 1.800 und 5.000 USD.

          Stöferle und Valek gehen davon aus, dass Szenario C und Szenario D am wahrscheinlichsten sind.

          Bei Fortsetzung des Bullenmarktes werden neben den Edelmetallen auch Minenaktien ein interessanter Performancebringer sein. „Der Fokus sollte auf konservative Unternehmen gerichtet werden, die nicht nur 'Wachstum um jeden Preis' auf der Agenda haben, sondern bei denen die Interessen der Aktionäre im Vordergrund stehen. Bewertungstechnisch erscheinen uns die Indikatoren Free Cash-Flow, Goldreserven je Aktie und Gewinnwachstum je Aktie als wichtigste Kennzahlen.,“ so Stöferle. Ausgehend von der Prämisse, dass sich Gold nun wieder im Bullenmarkt befindet, rechnet man mittelfristig mit einer fallenden Gold-Silber-Ratio. „In diesem Szenario müssten sich besonders bei Silberminern herausragende Investmentopportunitäten ergeben,“ so Valek.

          Die Fondsmanager halten fest: „Der Goldpreis gab 2016 ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Wir halten an unserer Überzeugung fest, dass wir und in der Frühphase eines neuen Gold-Bullenmarktes befinden. Auslöser für ein stärkeres Momentum beim Goldpreis werden unserer Meinung nach eine stärkere Inflationstendenz oder ein Abbruch des Zinserhöhungszyklus sein.

          Aus unserer Sicht spricht aber einiges dafür, dass es Enttäuschungen hinsichtlich des erwarteten Wachstums und der Normalisierung der Geldpolitik in den USA geben wird. Bei Verzögerungen oder Abbruch der angesagten geldpolitischen Normalisierung wäre bei Gold mit deutlichen Kursgewinnen zu rechnen,“ so Stöferle und Valek. Am Ende des Tages heißt es für uns „Alle Wege führen zum Gold“, so Valek abschließend.

         

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