ATX-Trends: Buwog-FFO wird mindestens 5 Millionen Euro höher (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Autor:
Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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  • Die Unsicherheit über den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen belastete gestern die Finanzmärkte. In London fiel der FTSE-100 um 2,5 Prozent. Er litt unter dem starken Pfund Sterling. Dieses stieg auf neue Jahreshochs, befeuert von der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen am 8.Juni in Großbritannien. Auf der Verliererseite stand unter anderem der Bankensektor, der als besonders anfällig für Turbulenzen in der Eurozone gilt. Der Stoxx-Sektorindex fiel um 1,1%. Societe Generale fielen um 1,1%, Deutsche Bank gaben 1,5%ab. Noch deutlich stärker unter Druck stand der Rohstoffsektor mit einem Minus von 3%. Händler machten stark fallende Preise für Stahl und Eisenerz dafür verantwortlich.  Thyssenkrupp verloren 2,8%. voestalpine 1,8%,  Salzgitter gaben um 3,6% nach und Arcelormittal sogar um 6,2%. Der ATX verlor 1,1%, verkauft wurden RHI (-2,7%), Schoeller-Bleckmann (-2,6%) und RBI (-2,2%).
     
  • Politische Themen wie der Konflikt mit Nordkorea, die anstehenden Wahlen in Frankreich und die nach wie vor drohende "Grenzsteuer" auf Importe in die USA dominierten das Geschehen und sorgten für Zurückhaltung. Auf dem Dow lasteten zudem enttäuschende Geschäftszahlen von Goldman Sachs und Johnson & Johnson , deren Kurse um 4,7 und 3,1 Prozent fielen. Die Zahlen der Bank of America waren zwar besser ausgefallen als erwartet, doch konnte sich die Aktie der negativen Stimmung im Sektor nicht entziehen und verlor 0,4 Prozent. Nachbörslich meldete IBM Zahlen, welche unter den Erwartungen lagen. Die Aktie verlor 3,6% nachbörslich. Der Streaminganbieter hat im ersten Quartal sowohl in den USA als auch international einen schwächeren Abonnentenzuwachs verzeichnet als erwartet.US-Anleihen waren in dem von Unsicherheit geprägten Umfeld und nach einem zuletzt unter den Erwartungen gebliebenen Auftrieb bei den US-Verbraucherpreisen gefragt. Die Rendite der zehnjährigen Treasurys sank um 8 Basispunkte auf 2,17 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit Ende November.
     
  • Vorbörslich sind die europ. Märkte leicht positiv indiziert. In Asien schließen die Märkte uneinheitlich. Von der Makroseite wird heute Abend das Beige Book (Konjunkturbericht der Fed) veröffentlicht.. Von der Unternehmensseite melden heute American Express , eBay und Morgan Stanley.

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Buwog

meldete gestern Abend gegen 17 Uhr, dass sie nach einem starken vierten Quartal optimistischer für das laufende Geschäftsjahr sind. Das Unternehmen rechnet 2016/17 per Ende April nun mit einem FFO von mindestens 113 Millionen Euro. Bisher hatte Buwog mindestens 108 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

(19.04.2017)

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Dow 24724 0.04% 23:51:50 (24715 0.00% 18.05.)
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ATX-Trends: Buwog-FFO wird mindestens 5 Millionen Euro höher (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)


  • Die Unsicherheit über den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen belastete gestern die Finanzmärkte. In London fiel der FTSE-100 um 2,5 Prozent. Er litt unter dem starken Pfund Sterling. Dieses stieg auf neue Jahreshochs, befeuert von der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen am 8.Juni in Großbritannien. Auf der Verliererseite stand unter anderem der Bankensektor, der als besonders anfällig für Turbulenzen in der Eurozone gilt. Der Stoxx-Sektorindex fiel um 1,1%. Societe Generale fielen um 1,1%, Deutsche Bank gaben 1,5%ab. Noch deutlich stärker unter Druck stand der Rohstoffsektor mit einem Minus von 3%. Händler machten stark fallende Preise für Stahl und Eisenerz dafür verantwortlich.  Thyssenkrupp verloren 2,8%. voestalpine 1,8%,  Salzgitter gaben um 3,6% nach und Arcelormittal sogar um 6,2%. Der ATX verlor 1,1%, verkauft wurden RHI (-2,7%), Schoeller-Bleckmann (-2,6%) und RBI (-2,2%).
     
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