ATX-Trends: Agrana legt Zahlen vor und will Free Float erhöhen (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Autor:
Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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  • Weiterhin in guter Stimmung sind die Börsianer und Investoren rund um den Globus. Nach Kursverlusten im frühen Handel haben sich am Mittwoch die europäischen Börsen berappelt. In der Sorge um kernige Sprüche des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump auf einer Pressekonferenz am Nachmittag hatten Anleger Aktien zunächst verkauft. Doch schon nach gut einer Handelsstunde nahmen die wichtigsten Indizes wieder Kurs nach oben. Der Londoner Leitindex FTSE-100, von Brokern liebevoll "Footsie" genannt, ist sogar auf ein neues Rekordhoch von 7.300 Punkten gestiegen. Nicht zuletzt das zum US-Dollar erneut schwache Pfund gibt den britischen Aktien Rückenwind. Das auch "Cable" genannte Währungspaar Pfund/Dollar nimmt mit aktuell 1,2126 Dollar wieder Kurs auf das Tief vom 7. Oktober bei 1,1926 Dollar. Und nachdem klar war, daß in der Rede von Donald Trump inhaltlich kaum Sensationen waren, verabschiedeten sich auch die amerikanischen Börsen mit deutlichen Zugewinnen aus dem Handel.
     
  • Auch an der Wiener Börse war die Stimmung recht gut. Mit einem Plus von 0,37 % war der österreichische Leitindex ATX im Bereich von vielen anderen wichtigen Indizes. Von den vorangegangenen Verlusten etwas erholen konnte sich die Aktie des Leuchtmittelherstellers Zumtobel (+2,80 %). Gesucht waren auch Aktien von Raiffeisen (+1,92 %) und nach einem Broker-Upgrade voestalpine (+1,40 %). An der Spitze der Kursverlierer war einmal mehr die Aktie des Caterers DO&CO (-3,36 %)zu finden. Diese wird weiterhin von der politischen Unsicherheit in der Türkei und der damit verbundenen schwachen Türkischen Lira belastet.
     
  • Die europäischen Aktienmärkte sind vorbörslich leicht schwächer indiziert. Die asiatischen Märkte schließen mit Verlusten. Von der Makroseite gibt es heute Nachmittag Anspruch auf Arbeitslosenhilfe - Zahlen aus den USA. Von der Unternehmensseite kam gestern die Meldung, daß sich Volkswagen mit dem US-Justizministerium aufgrund des Abgas-Skandals auf eine Vergleichszahlung in der Höhe von rund 4,3 Mrd. USD geeinigt hat.

     

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Agrana  

Der heimische Zucker- und Stärkekonzern legte heute Morgen die Ergebnisse für das Q3/16 vor. Der Umsatz lag dabei mit €647,2Mio. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA konnte jedoch um 14% gesteigert werden auf €69,7Mio. während das Operative Ergebnis um €10,5Mio. angehoben wurde auf €43,3Mio. Vor allem im Bereich Stärke konnte die Profitabilität verbessert werden, die EBIT-Marge stieg auf 13,8% von 11,4%. Das Konzernergebnis lag mit €32,6Mio. ebenfalls über dem Vorjahreswert von €26,9Mio. Das Unternehmen geht für das Gesamtjahr weiterhin von einem moderaten Umsatzanstieg sowie einer deutlichen Verbesserung beim EBIT aus. Gleichzeitig gab die Firma bekannt, dass derzeit eine Barkapitalerhöhung geprüft wird. Unter anderem soll ein signifikanter Anteil der von Südzucker gehaltenen Beteiligung platziert werden, wodurch der Free Float der Aktie von aktuell 7% auf ca. 20% erhöht werden würde.

 

Q3/16: Umsatz: €2M647,2Mio. (Vj.: 644,5) EBITDA: €69,7Mio. (Vj.: 61); Operatives Ergebnis: €43,3Mio. (VJ.: 32,8); Konzernergebnis: €32,6Mio. (Vj.: 26,9)

(12.01.2017)


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  • Auch an der Wiener Börse war die Stimmung recht gut. Mit einem Plus von 0,37 % war der österreichische Leitindex ATX im Bereich von vielen anderen wichtigen Indizes. Von den vorangegangenen Verlusten etwas erholen konnte sich die Aktie des Leuchtmittelherstellers Zumtobel (+2,80 %). Gesucht waren auch Aktien von Raiffeisen (+1,92 %) und nach einem Broker-Upgrade voestalpine (+1,40 %). An der Spitze der Kursverlierer war einmal mehr die Aktie des Caterers DO&CO (-3,36 %)zu finden. Diese wird weiterhin von der politischen Unsicherheit in der Türkei und der damit verbundenen schwachen Türkischen Lira belastet.
     
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