BSN
Fintech Finessen (B2C-Showcase hier)

Inbox: Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge: Verwaltetes Vermögen stieg um +2,9% auf 8,4 Mrd. Euro


13.10.2017

Zugemailt von / gefunden bei: FMA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Das in der „Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge“ (PZV) verwaltete Vermögen stieg 2016 um +2,9% auf € 8,4 Mrd., wobei bei den Kapitalanlagegesellschaften (KAGs) ein Rückgang der Vermögenswerte um -35% auf € 236 Mio. festzustellen war, während sie bei den Versicherern um +4,6% auf € 8,2 Mrd. zunahmen. Die Zahl der Verträge der PZV war hingegen das vierte Jahr in Folge rückläufig. Der Bestand sank um 8,5% auf 1.377.272 Verträge zum Jahresultimo. Dabei ging der Bestand bei den Versicherungsunternehmen um 6,7% zurück, bei den KAGs gar um 57%. Auch die abgegrenzten Prämien bzw. Nettoeinzahlungen gaben im Jahresvergleich um 6,2% auf € 914 Mio. nach. Bei den Versicherungen war das Prämienvolumen um 4,55% auf € 896 Mio. rückläufig, bei den KAGs um 50% auf € 17,9 Mio. Die starken Rückgänge bei den Fondsgesellschaften liegen darin begründet, dass diese seit 2010 kein Neugeschäft mehr schreiben und die bestehenden Verträge bei einer Laufzeit von ausschließlich zehn Jahren nun großteils auslaufen. Aber auch bei den Versicherungsunternehmen ging 2016 die Anzahl der Neuverträge um 19% auf 18.474 Stück zurück, wobei die drei größten aktiven Anbieter 75% des Marktes auf sich vereinten. Der Veranlagungserfolg (vor Kosten) betrug 2016 +5,9% (Versicherungsverträge +5,81%, Verträge von Kapitalanlagegesellschaften -0,17%).

Verbesserte Transparenz der Produkte

„Um mehr Transparenz in die sehr unterschiedliche Kostenstruktur der einzelnen Anbieter zu bringen, haben wir als Finanzmarktaufsichtsbehörde hier die Informationspflichten Anfang 2016 verschärft“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller: „Ein Vergleich der nun erforderlichen Angaben zeigt, dass die verrechneten Kosten im vorherrschenden Niedrigzinsumfeld die Gesamtverzinsung beträchtlich reduziert.“ Im extremsten Fall betrage diese Minderung gar 46%, wodurch dem Kunden von einer Gesamtverzinsung von +2,5% effektiv nur +1,35% weitergegeben wurden. Der FMA- Vorstand empfiehlt daher den Verbrauchern, insbesondere auch angesichts der langen Laufzeiten der PZV-Verträge, die Informationen, die ihnen zur Verfügung zu stellen sind, sehr genau zu analysieren. Denn 70,1% der Verträge haben eine Laufzeit von länger als 25 Jahren, mehr als ein Viertel (25,9%) sogar von länger als 45 Jahren.

Da der Gesetzgeber bei der Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge eine Garantie auf das Nominal eingezahlte Kapital vorschreibt, verwenden die Anbieter unterschiedliche Modelle, um diese Garantie entsprechend sicherzustellen: 31% (gemessen am Gesamtgarantiebetrag) verwenden ein internes Garantiemodell, 29% eine externe Rückversicherung, 19% decken sie durch Derivate ab und 21% entfallen auf Mischformen. Die Zahl der Verträge, bei denen die ertragswirksame Aktienquote unter 1% reduziert wurde, um zumindest das eingezahlte Kapital garantiert wieder auszahlen zu können, lag Ende 2016 bei 26.952 oder 2% aller aufrechten Verträge. Das Problem dieser sogenannten „ausgestoppten Verträge“ betrifft insbesondere die KAGs, bei denen der Anteil 16,7% beträgt, während es bei Versicherungsunternehmen nur 1,7% der Verträge trifft.

Staatliche Förderung

Die staatliche Förderung betrug in den vergangenen vier Jahren 4,25% der eingezahlten Prämie. 2010 betrug sie noch 9%, 2011 8,5%. Die höchstmögliche prämienbegünstigte Einzahlung ist von € 2.561,22 (2015) auf € 2.676,89 gestiegen. Die höchstmögliche staatliche Prämie für 2016 liegt mit € 113,77 erneut über dem Vorjahreswert (€ 108,85), aber deutlich unter dem Höchstwert 2009 von € 210,35.

FMA


(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Indizes
ATX 3279 -0.97 % 3295 0.47% 11:08:05
DAX 13104 0.27 % 13159 0.42% 11:08:05
Dow 24652 0.58 % 24674 0.09% 11:08:05
Nikkei 22553 -0.62 % 22720 0.73% 11:08:05
Gold 1256 0.34 % 1255 -0.05% 23:00:00



Magazine aktuell

Geschäftsberichte

Inbox: Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge: Verwaltetes Vermögen stieg um +2,9% auf 8,4 Mrd. Euro


13.10.2017

13.10.2017

Zugemailt von / gefunden bei: FMA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Das in der „Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge“ (PZV) verwaltete Vermögen stieg 2016 um +2,9% auf € 8,4 Mrd., wobei bei den Kapitalanlagegesellschaften (KAGs) ein Rückgang der Vermögenswerte um -35% auf € 236 Mio. festzustellen war, während sie bei den Versicherern um +4,6% auf € 8,2 Mrd. zunahmen. Die Zahl der Verträge der PZV war hingegen das vierte Jahr in Folge rückläufig. Der Bestand sank um 8,5% auf 1.377.272 Verträge zum Jahresultimo. Dabei ging der Bestand bei den Versicherungsunternehmen um 6,7% zurück, bei den KAGs gar um 57%. Auch die abgegrenzten Prämien bzw. Nettoeinzahlungen gaben im Jahresvergleich um 6,2% auf € 914 Mio. nach. Bei den Versicherungen war das Prämienvolumen um 4,55% auf € 896 Mio. rückläufig, bei den KAGs um 50% auf € 17,9 Mio. Die starken Rückgänge bei den Fondsgesellschaften liegen darin begründet, dass diese seit 2010 kein Neugeschäft mehr schreiben und die bestehenden Verträge bei einer Laufzeit von ausschließlich zehn Jahren nun großteils auslaufen. Aber auch bei den Versicherungsunternehmen ging 2016 die Anzahl der Neuverträge um 19% auf 18.474 Stück zurück, wobei die drei größten aktiven Anbieter 75% des Marktes auf sich vereinten. Der Veranlagungserfolg (vor Kosten) betrug 2016 +5,9% (Versicherungsverträge +5,81%, Verträge von Kapitalanlagegesellschaften -0,17%).

Verbesserte Transparenz der Produkte

„Um mehr Transparenz in die sehr unterschiedliche Kostenstruktur der einzelnen Anbieter zu bringen, haben wir als Finanzmarktaufsichtsbehörde hier die Informationspflichten Anfang 2016 verschärft“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller: „Ein Vergleich der nun erforderlichen Angaben zeigt, dass die verrechneten Kosten im vorherrschenden Niedrigzinsumfeld die Gesamtverzinsung beträchtlich reduziert.“ Im extremsten Fall betrage diese Minderung gar 46%, wodurch dem Kunden von einer Gesamtverzinsung von +2,5% effektiv nur +1,35% weitergegeben wurden. Der FMA- Vorstand empfiehlt daher den Verbrauchern, insbesondere auch angesichts der langen Laufzeiten der PZV-Verträge, die Informationen, die ihnen zur Verfügung zu stellen sind, sehr genau zu analysieren. Denn 70,1% der Verträge haben eine Laufzeit von länger als 25 Jahren, mehr als ein Viertel (25,9%) sogar von länger als 45 Jahren.

Da der Gesetzgeber bei der Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge eine Garantie auf das Nominal eingezahlte Kapital vorschreibt, verwenden die Anbieter unterschiedliche Modelle, um diese Garantie entsprechend sicherzustellen: 31% (gemessen am Gesamtgarantiebetrag) verwenden ein internes Garantiemodell, 29% eine externe Rückversicherung, 19% decken sie durch Derivate ab und 21% entfallen auf Mischformen. Die Zahl der Verträge, bei denen die ertragswirksame Aktienquote unter 1% reduziert wurde, um zumindest das eingezahlte Kapital garantiert wieder auszahlen zu können, lag Ende 2016 bei 26.952 oder 2% aller aufrechten Verträge. Das Problem dieser sogenannten „ausgestoppten Verträge“ betrifft insbesondere die KAGs, bei denen der Anteil 16,7% beträgt, während es bei Versicherungsunternehmen nur 1,7% der Verträge trifft.

Staatliche Förderung

Die staatliche Förderung betrug in den vergangenen vier Jahren 4,25% der eingezahlten Prämie. 2010 betrug sie noch 9%, 2011 8,5%. Die höchstmögliche prämienbegünstigte Einzahlung ist von € 2.561,22 (2015) auf € 2.676,89 gestiegen. Die höchstmögliche staatliche Prämie für 2016 liegt mit € 113,77 erneut über dem Vorjahreswert (€ 108,85), aber deutlich unter dem Höchstwert 2009 von € 210,35.

FMA



Was noch interessant sein dürfte:


Drägerwerk, Sartorius, SMA Solar, BayWa, Aixtron, etc. (Peer Group Watch Deutsche Nebenwerte powered by Erste Group)

Marktstart, unser Robot zum Dow: Johnson & Johnson 10 Tage, McDonalds 7 Tage im Plus (#fintech #bsngine)

Marktstart: Unser Robot zum DAX; Vonovia 4 Tage im Plus (#fintech #bsngine)

Inbox: Kaufempfehlung für Do&Co

Inbox: Buwog bekommt Grand Award für Geschäftsbericht

Hello bank! 100 detailliert: Nemetschek 10 Tage im Plus

Inbox: Oyster hält mehr als vier Prozent an Zumtobel

Inbox: Semperit unterschreibt Sozialplan in Frankreich




Random Partner #goboersewien

Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


FMA


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3279 -0.97 % 3295 0.47% 11:08:05
DAX 13104 0.27 % 13159 0.42% 11:08:05
Dow 24652 0.58 % 24674 0.09% 11:08:05
Nikkei 22553 -0.62 % 22720 0.73% 11:08:05
Gold 1256 0.34 % 1255 -0.05% 23:00:00



Magazine aktuell

Geschäftsberichte