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ATX-Trends: OMV, Lenzing, Agrana, Wienerberger, Erste Group (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Autor:
Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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Auch am gestrigen Handelstag fehlte die rechte Stimmung und die wichtigsten europäischen Börsen verblieben in einer Seitwärtsbewegung. Für Aufsehen sorgte der DAX , der erstmals in der Geschichte die Marke von 13.000 Punkten durchbrach. Danach verließ die Anleger aber wieder der Mut, und der deutsche Leitindex schloss leicht unterhalb dieser Marke. Die Börse in London konnte sich etwas vom übrigen Umfeld absetzen und beendete den Tag mit einem Gewinn von 0,3%. Zu den attraktivsten Branchen gehörten die Reise- und Freizeitunternehmen, dieser Sektor legte europaweit 0,6% zu. Zugpferd war die deutsche Lufthansa mit einem Anstieg von 2,3%, das deutsche Unternehmen gab bekannt, dass die Übernahme von Air Berlin vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung unter Dach und Fach sein soll. Sky in London konnte dank 160.000 neuer Kunden sein Ergebnis deutlich steigern, von den Investoren wurde dies mit einem Plus von 1,4% honoriert. Schwächster Sektor in Europa waren die Banken mit einem Minus von 0,6%.

Ereignisarm verlief der gestrige Handel in Wien, am Ende stand für den ATX ein Minus von 0,3% zu Buche. Weiter im Aufwärtstrend ist AT&S, das Unternehmen legte weitere 5,8% zu und hat damit seit Wochenbeginn bereits über 30% zugelegt. Gesucht war auch Do&Co, das Cateringunternehmen beendete den Handel mit einer 4,5% höheren Notierung. Auch Wienerberger war gefragt, hier stand ein Kursplus von 1,9% zu Buche. Lenzing tendierte weiter nach unten, die Abstufung durch die Berenberg Bank wirkte nach und der Titel schloss 1,6% tiefer. Agrana lieferte Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen, nach zwischenzeitlichen Gewinnen schloss die Aktie mit einem marginalen Abschlag von 0,1%. Belastet durch die nachgebenden Rohölpreise musste OMV gestern eine Einbuße von 1,2% hinnehmen. Erste Group gab im Zuge des europäischen Umfeldes 0,7% ab, Raiffeisen zeigte sich davon unbeeindruckt und schloss nahezu unverändert.

In den USA gönnten sich die Anleger ebenfalls eine Verschnaufpause, nach einem eher trägen Handelsverlauf, in dem die wichtigsten Indices zunächst wieder neue Rekordständer erzielten, gab es am Ende des Handelstages ein kleineres Minus. Fallende Ölpreise und ein etwas anziehender US-Dollar wurden als Grund für diesen Rückgang identifiziert, die Daten zur Konjunktur waren im Rahmen der Erwartungen und sorgten für wenig neue Impulse. Unternehmensseitig stand die anlaufende Berichtssaison im Fokus, JPMorgan hatte im letzten Quartal überraschend gut verdient, trotzdem musste die Aktie 0,9% abgeben. Ähnliches widerfuhr auch Citigroup, auch hier fielen die Zahlen leicht besser als erwartet aus, die Aktie musste aber den jüngsten Kursgewinnen Tribut zollen und am gestrigen Handelstag einen Abschlag von 3,4% hinnehmen. Walt Disney litt unter einer Abstufung durch Guggenheim Securities und schloss 1,6% schwächer. AT&T kündigte den Verlust von 90.000 Abonnenten seines Videodienstes an und wurde dafür von den Investoren mit einem Minus von 6,1% abgestraft.

Öl gab weiter nach, Brent schloss 1,2% tiefer, WTI verzeichnete ein Minus von knapp 1,4%. Der Handel in Gold war wieder sehr ruhig, das Edelmetall wurde am Abend mit einem kleinen Zuwachs zum Vortag bei 1.294 US-Dollar gehandelt. Leicht nachgeben musste der Euro im Tagesverlauf, gegen Ende des Tages tendierte die Gemeinschaftswährung zur Marke von 1,183 zum Greenback.

Vorbörslich sind die europäischen Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Märkte schließen mehrheitlich im Plus. Von der Makroseite stehen einige US-Daten auf der Agenda. Von der Unternehmensseite melden heute in den USA Bank of America und Wells Fargo  Ergebnisse. In Österreich meldete heute Früh OMV das Trading Statement (Details siehe unten).

Unternehmensnachrichten

OMV

legte heute Morgen das Trading Statement (Produktionsbericht) zum dritten Quartal vor. Es wurde eine Produktionsmenge von 341.000 Barrel pro Tag (2. Quartal: 339.000) gemeldet, der durchschnittliche Ölpreis lag bei 52,08 USD pro Barrel (Vorquartal: 49,64 USD). Die Raffineriemarge lag bei 7,04 USD pro Barrel (Vorquartal: 6,03 USD). Des weiteren wurde gemeldet, dass am 30. August 2017 die Regionalregierung Kurdistan-Irak und Dana Gas PJCS, Crescent Petroleum und Pearl Petroleum Company Limited („Pearl", OMV-Anteil 10%) eine Einigung im Rechtsstreit über Punkte aus der Vereinbarung („Heads of Agreement") für die Felder Khor Mor und Chemchemal erzielt haben. Die Auswirkung auf das operative Ergebnis vor Sondereffekten von OMV Upstream betrug rund EUR 90 Mio in Q3/17. Davon erhielt OMV ungefähr 60% als Dividende von Pearl, circa 40% wurden auf ein zweckgebundenes Konto für zukünftige Investitionen in Khor Mor überwiesen.

(13.10.2017)


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Die KTM Industries-Gruppe ist eine europäische Fahrzeug-Gruppe mit dem strategischen Fokus auf das globale Sportmotorradsegment und den automotiven high-tech Komponentenbereich. Mit ihren weltweit bekannten Marken KTM, Husqvarna Motorcycles, WP und Pankl zählt sie in ihren Segmenten jeweils zu den Technologie- und Marktführern.

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ATX 3279 -0.97 % 3295 0.47% 11:08:05
DAX 13104 0.27 % 13159 0.42% 11:08:05
Dow 24652 0.58 % 24674 0.09% 11:08:05
Nikkei 22553 -0.62 % 22720 0.73% 11:08:05
Gold 1256 0.34 % 1255 -0.05% 23:00:00



Magazine aktuell

Geschäftsberichte

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Ereignisarm verlief der gestrige Handel in Wien, am Ende stand für den ATX ein Minus von 0,3% zu Buche. Weiter im Aufwärtstrend ist AT&S, das Unternehmen legte weitere 5,8% zu und hat damit seit Wochenbeginn bereits über 30% zugelegt. Gesucht war auch Do&Co, das Cateringunternehmen beendete den Handel mit einer 4,5% höheren Notierung. Auch Wienerberger war gefragt, hier stand ein Kursplus von 1,9% zu Buche. Lenzing tendierte weiter nach unten, die Abstufung durch die Berenberg Bank wirkte nach und der Titel schloss 1,6% tiefer. Agrana lieferte Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen, nach zwischenzeitlichen Gewinnen schloss die Aktie mit einem marginalen Abschlag von 0,1%. Belastet durch die nachgebenden Rohölpreise musste OMV gestern eine Einbuße von 1,2% hinnehmen. Erste Group gab im Zuge des europäischen Umfeldes 0,7% ab, Raiffeisen zeigte sich davon unbeeindruckt und schloss nahezu unverändert.

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