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Vorsorge mit Aktien: Wie aus der gesetzlichen Rente kein finanzielles Fiasko im Alter wird (Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Die gesetzliche Rente dient im Alter längst nicht mehr als einzige Quelle für den Lebensunterhalt. Das wissen zwar viele Menschen, handeln aber dennoch nicht. Eine neue Studie zeigt nun, wie ernst man das Thema nehmen sollte! Wir zeigen auf wie jeder das finanzielle Fiasko im Alter vermeiden kann.

Rente in Deutschland funktioniert. Das deutsche Vorsorgesystem über drei Schichten funktioniert nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft. Dazu müssen die Menschen allerdings aktiv werden. Denn nur wer die angebotenen Möglichkeiten nutzt, ist im Alter gut versorgt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Das ist ein Ergebnis des neuen Vorsorgeatlas Deutschland. Konkret:

Eigeninitiative muss sein. Hauptbestandteil der Vorsorge fürs Alter ist die gesetzliche Rente, die für rund 34 Millionen Deutsche auch in den nächsten Jahrzehnten ein sicherer und stabiler Grundpfeiler ihrer Altersvorsorge bleibt. Mit ihr erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. Allerdings sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig.

Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede: Während die 50- bis 65-Jährigen mit einer Ersatzquote von 64,1 Prozent alleine mit der gesetzlichen Rente ihren Lebensstandard sichern können, kommen die 20- bis 34-Jährigen auf lediglich 38,6 Prozent. Sie benötigen daher etwa 800 Euro zusätzlich pro Monat und müssen aktiv werden. Doch diese Lücke lässt sich schließen. Das geht entweder über staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie Riester- oder Betriebsrenten oder Privat.

Mit Aktien geht es (auch). Steuerliche Vorteile hin oder her. Mit der individuellen Vorsorge mit Aktien hat es jeder selbst in der Hand, wie entspannt das Alter verläuft – zumal die Vorsorge mit Aktien nicht an Limitierungen beim Renteneintrittsalter oder Krankenversicherungsbeiträge darauf gekoppelt ist.

Die Lösung bietet ein gut diversifiziertes Aktiendepot – dank dauerhafter Erträge durch Dividenden und langfristig fast sicherer Kursgewinne. Die Rendite dürfte sich dabei auf Sicht von zwei Jahrzehnten bei rund 7 oder 8 Prozent bewegen – pro Jahr wohlgemerkt. Damit lässt sich dann wirklich beruhigt ins Alter schauen.

FAZIT. Ohne Aktien funktioniert kein Vermögensaufbau und keine Altersvorsorge. Um als junger Mensch seine Lücke bei der Rente schließen zu können, hilft nur dieser Weg. Wer sein Geld weiterhin zu Niedrigstzinsen zur Bank (oder Versicherung) trägt, wird keinen erfolgreichen Vermögensaufbau betreiben können – auch nicht langfristig.

Einsteiger zum Thema Aktien finden auf der Übersichtsseite „Aktien für Einsteiger“ alles Wissenswerte zum Thema.

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(12.10.2017)


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Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede: Während die 50- bis 65-Jährigen mit einer Ersatzquote von 64,1 Prozent alleine mit der gesetzlichen Rente ihren Lebensstandard sichern können, kommen die 20- bis 34-Jährigen auf lediglich 38,6 Prozent. Sie benötigen daher etwa 800 Euro zusätzlich pro Monat und müssen aktiv werden. Doch diese Lücke lässt sich schließen. Das geht entweder über staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie Riester- oder Betriebsrenten oder Privat.

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