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DAX traut sich nicht vom Fleck - Verkehrte Zinswelt in den USA (Jochen Stanzl)

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Besaß die 13.000er Marke vor ein paar Tagen für den Deutschen Aktienindex noch eine scheinbar magische Anziehungskraft, wirkt sie jetzt eher abstoßend und unerreichbar. Allerdings wird der Index auch immer wieder daran gehindert, stärker abzutauchen. So entschied sich der DAX auch heute wieder für den Weg zurück in Richtung runde Zahl. Bremsend auf dem Weg nach oben wirken der stärkere Euro und das ungelöste Problem in Sachen Unabhängigkeit Kataloniens. Die Kuh ist hier noch nicht vom Eis. Andererseits fehlen derzeit positive Impulse, die Aktienkäufer anlocken.

Heute Abend werden die Protokolle der letzten US-Notenbank-Sitzung veröffentlicht. Viel Überraschendes dürfte es allerdings hier auch nicht geben. Die US-Investoren fürchten sich vor einer inversen Zinskurve. Der aktuelle Trend sinkender langfristiger und zugleich steigender kurzfristiger Zinsen könnte am Ende an den Börsen als Vorbote für eine bald anstehende Rezession interpretiert werden.

Die US-Notenbank muss also sehr vorsichtig sein in ihrer Kommunikation, um die Märkte nicht in eine widersprüchliche Situation zu drängen. De facto scheint es derzeit so zu sein, dass die Fed-Vorsitzende Yellen kaum Verbündete an den Börsen gewann, als sie die schwache Inflationsrate als Mysterium abkanzelte und ankündigte, weiterhin an dem Vorhaben einer Zinsanhebung im Dezember festzuhalten. Die mangelnde Gefolgschaft an den Börsen drückt sich in den vergangenen Tagen auch in der Dollarschwäche aus.

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(11.10.2017)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.


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DAX 13068 -0.44 % 13042 -0.20% 05:39:46
Dow 24509 -0.31 % 24580 0.29% 05:40:00
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