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Inbox: Rosenbauer - Auftragsstand stabil, Ausblick eingetrübt


11.08.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Rosenbauer (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Der Rosenbauer Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen leicht gestiegenen Konzernumsatz von 393,6 Mio EUR (1-6/2016: 383,4 Mio EUR). Während in einigen Ländern des Nahen Ostens ein rückläufiges Auslieferprogramm zu verzeichnen war, konnten die Lieferungen in Europa, wie beispielsweise in die Niederlande gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr lag das EBIT mit 2,7 Mio EUR (1-6/2016: 18,8 Mio EUR) unter dem Vorjahreswert. Die schwache Auslastung infolge der politischen Lage in den Golfstaaten und die daraus resultierende geringere Fixkostendeckung in den Werken in Leonding sowie deutlich erhöhte Anlaufkosten des Bühnenherstellers Rosenbauer Rovereto belasten das Halbjahrergebnis. Zudem verursachten Einmalkosten für die Neuausrichtung der Personalstruktur in Österreich, außerplanmäßige Abschreibungen immaterieller Wirtschaftsgüter sowie Wechselkurseffekte eine ungeplante Abweichung des Halbjahresergebnisses. Das Konzern-EBT in der Berichtsperiode betrug 3,7 Mio EUR (1-6/2016: 17,1 Mio EUR).

Auftragslage Der Rosenbauer Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten eine sehr zufriedenstellende Auftragsentwicklung und erzielte einen Auftragseingang von 458,3 Mio EUR (1-6/2016: 376,5 Mio EUR). Während die Auftragseingänge in jenen Ländern, die von Öl- und Rohstoffpreisen abhängig sind oder aufgrund von Konflikten Umschichtungen der Budgets vornehmen mussten, deutlich zurückgingen, stieg der Auftragseingang in Nordamerika sowie in Teilen Europas an. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2017 liegt mit 812,0 Mio EUR (30. Juni 2016: 812,9 Mio EUR) auf dem Niveau des Vorjahres.

Finanz- und Vermögenslage Branchenbedingt ist die Bilanzstruktur unterjährig durch ein hohes Working Capital geprägt. Dieses resultiert aus einer mehrmonatigen Durchlaufzeit der in Fertigung befindlichen Fahrzeuge. Die Bilanzsumme mit 685,4 Mio EUR (30. Juni 2016: 695,0 Mio EUR) ist daher unterjährig vergleichsweise hoch. Wegen des Auslieferungsvolumens im zweiten Halbjahr erhöhten sich in der Berichtsperiode die Vorräte auf 224,7 Mio EUR (30. Juni 2016: 208,4 Mio EUR), die Fertigungsaufträge blieben mit 98,5 Mio EUR (30. Juni 2016: 101,8 Mio EUR) auslieferbedingt leicht unter dem Vorjahreswert. Die kurzfristigen Forderungen konnten auf 165,2 Mio EUR (30. Juni 2016: 181,3 Mio EUR) reduziert werden. Die Nettoverschuldung des Konzerns (der Saldo aus verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere) reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahres-Berichtsperiode auf 247,9 Mio EUR (30. Juni 2016: 261,6 Mio EUR).

Aufgrund des hohen Working Capitals, vor allem bei den Beständen, ist im Vergleich zum Jahresende 2016 der Cashflow aus der operativen Tätigkeit unterjährig mit -51,7 Mio EUR (1-6/2016: -31,2 Mio EUR) noch negativ. Zum Jahresende wird von einer Verbesserung des Cashflows aus der operativen Tätigkeit ausgegangen.

Ausblick In 2017 ist auf den weltweiten Feuerwehrmärkten mit einer ähnlichen Entwicklung wie im Vorjahr zu rechnen. Die Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Feuerwehrmärkte haben in den letzten Monaten spürbar zugenommen. Politische Spannungen und der niedrige Ölpreis könnten auch 2017 das Wachstum in bestimmten Märkten beeinträchtigen. Insgesamt darf aber mit einer stabilen Entwicklung der globalen Nachfrage nach Feuerwehrtechnik gerechnet werden.

Damit sich das angestrebte Wachstum auf einer soliden finanziellen Basis vollzieht, stehen im Konzern Effizienzsteigerung und Kostenreduktion weiter im Mittelpunkt. Zudem sind weitreichende Änderungen in der Führungs- und Organisationsstruktur von Rosenbauer vorgenommen worden, die Einmalbelastungen mit sich brachten.

Aufgrund der projektbedingt geringeren Auslastung und des veränderten Produktionsprogramms, der angeführten Einmaleffekte sowie der eingeschränkten Visibilität hinsichtlich der Währungsentwicklung sieht sich der Vorstand veranlasst, den Ausblick für 2017 anzupassen und erwartet bei gleichbleibendem Konzernumsatz eine EBIT-Marge nach Sondereffekten von rund 3 %.

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Rosenbauer

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Zykliker Österreich
Show latest Report (05.08.2017)
 
Für Zusatzliquidität im Orderbuch der Rosenbauer-Aktien sorgen die Raiffeisen Centrobank AG als Specialist sowie die Market Maker Baader Bank AG, Erste Group Bank AG, Hudson River Trading Europe, Kepler Cheuvreux und Oddo Seydler Bank AG, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.



Rosenbauer Schweiz AG : Zum 40 jährigen Jubiläum eröffnet Rosenbauer Schweiz AG einen Neubau in Oberglatt : Fotocredit: Rosenbauer International/Ralph Bensberg © Aussendung


(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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Die Deutsche Gesellschaft für Wertpapier-Analyse DGWA ist eine in Frankfurt ansässige Corporate Boutique für globale Small- und Mid-Caps und bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Finanzierungslösungen. Das Managementteam der DGWA war bisher in über 250 IPOs, Finanzierungen, Anleiheemissionen, Dual-Listings und Corporate Finance-Transaktionen involviert.

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Der Rosenbauer Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen leicht gestiegenen Konzernumsatz von 393,6 Mio EUR (1-6/2016: 383,4 Mio EUR). Während in einigen Ländern des Nahen Ostens ein rückläufiges Auslieferprogramm zu verzeichnen war, konnten die Lieferungen in Europa, wie beispielsweise in die Niederlande gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr lag das EBIT mit 2,7 Mio EUR (1-6/2016: 18,8 Mio EUR) unter dem Vorjahreswert. Die schwache Auslastung infolge der politischen Lage in den Golfstaaten und die daraus resultierende geringere Fixkostendeckung in den Werken in Leonding sowie deutlich erhöhte Anlaufkosten des Bühnenherstellers Rosenbauer Rovereto belasten das Halbjahrergebnis. Zudem verursachten Einmalkosten für die Neuausrichtung der Personalstruktur in Österreich, außerplanmäßige Abschreibungen immaterieller Wirtschaftsgüter sowie Wechselkurseffekte eine ungeplante Abweichung des Halbjahresergebnisses. Das Konzern-EBT in der Berichtsperiode betrug 3,7 Mio EUR (1-6/2016: 17,1 Mio EUR).

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Finanz- und Vermögenslage Branchenbedingt ist die Bilanzstruktur unterjährig durch ein hohes Working Capital geprägt. Dieses resultiert aus einer mehrmonatigen Durchlaufzeit der in Fertigung befindlichen Fahrzeuge. Die Bilanzsumme mit 685,4 Mio EUR (30. Juni 2016: 695,0 Mio EUR) ist daher unterjährig vergleichsweise hoch. Wegen des Auslieferungsvolumens im zweiten Halbjahr erhöhten sich in der Berichtsperiode die Vorräte auf 224,7 Mio EUR (30. Juni 2016: 208,4 Mio EUR), die Fertigungsaufträge blieben mit 98,5 Mio EUR (30. Juni 2016: 101,8 Mio EUR) auslieferbedingt leicht unter dem Vorjahreswert. Die kurzfristigen Forderungen konnten auf 165,2 Mio EUR (30. Juni 2016: 181,3 Mio EUR) reduziert werden. Die Nettoverschuldung des Konzerns (der Saldo aus verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere) reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahres-Berichtsperiode auf 247,9 Mio EUR (30. Juni 2016: 261,6 Mio EUR).

Aufgrund des hohen Working Capitals, vor allem bei den Beständen, ist im Vergleich zum Jahresende 2016 der Cashflow aus der operativen Tätigkeit unterjährig mit -51,7 Mio EUR (1-6/2016: -31,2 Mio EUR) noch negativ. Zum Jahresende wird von einer Verbesserung des Cashflows aus der operativen Tätigkeit ausgegangen.

Ausblick In 2017 ist auf den weltweiten Feuerwehrmärkten mit einer ähnlichen Entwicklung wie im Vorjahr zu rechnen. Die Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Feuerwehrmärkte haben in den letzten Monaten spürbar zugenommen. Politische Spannungen und der niedrige Ölpreis könnten auch 2017 das Wachstum in bestimmten Märkten beeinträchtigen. Insgesamt darf aber mit einer stabilen Entwicklung der globalen Nachfrage nach Feuerwehrtechnik gerechnet werden.

Damit sich das angestrebte Wachstum auf einer soliden finanziellen Basis vollzieht, stehen im Konzern Effizienzsteigerung und Kostenreduktion weiter im Mittelpunkt. Zudem sind weitreichende Änderungen in der Führungs- und Organisationsstruktur von Rosenbauer vorgenommen worden, die Einmalbelastungen mit sich brachten.

Aufgrund der projektbedingt geringeren Auslastung und des veränderten Produktionsprogramms, der angeführten Einmaleffekte sowie der eingeschränkten Visibilität hinsichtlich der Währungsentwicklung sieht sich der Vorstand veranlasst, den Ausblick für 2017 anzupassen und erwartet bei gleichbleibendem Konzernumsatz eine EBIT-Marge nach Sondereffekten von rund 3 %.

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