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Volkswagen: Auch Nutzfahrzeuge haben regional unterschiedliche Entwicklung (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Bei VW (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) waren die Absatzzahlen zum ersten Halbjahr so lala ausgefallen – gegenüber dem Vorjahreszeitraum gab es ein Wachstum von 0,3% auf 2.935.100 Fahrzeuge (Details dazu hier). Inzwischen hat das Unternehmen auch für den Bereich Nutzfahrzeuge die Absatzzahlen vorgelegt. Die fielen etwas besser aus:

Laut VW wurden im ersten Halbjahr 2017 249.800 Fahrzeuge ausgeliefert. Das war ein Plus von 5% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Plus in Westeuropa lag mit 5,1% dabei in etwa so hoch wie der prozentuale weltweite Zuwachs. Das überdeckt ein wenig, dass es auch innerhalb Europas eine sehr unterschiedliche Entwicklung gab. Wieder war es der Heimatmarkt Deutschland, der sich unterdurchschnittlich entwickelte (hier mit +2,8% auf 63.300 Fahrzeuge).

Volkswagen-Chart: finanztreff.de

VW: Regional unterschiedliche Entwicklung

Besonders negativ schnitt demnach der Absatz von VW-Nutzfahrzeugen in Großbritannien ab (-3,0%). Zweistelliges Wachstum gab es hingegen in Frankreich (+12,2%) und Italien (+15,5%). Das sind Wachstumsraten, wie man sie sonst eher in „Emerging Markets“ gewohnt ist. Es gilt hier allerdings zu bedenken, dass die Absatzzahlen im Bereich VW-Nutzfahrzeuge weniger als ein Zehntel der gesamten Absatzmenge bei VW ausmachen. Insofern gilt es hier die Relationen zu sehen. Und was unter dem Strich hängen geblieben ist, wissen wir eh noch nicht. Dazu gilt es auf die VW-Halbjahreszahlen zu warten – die stehen planmäßig am 27. Juli zur Veröffentlichung an.

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

(17.07.2017)

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Besonders negativ schnitt demnach der Absatz von VW-Nutzfahrzeugen in Großbritannien ab (-3,0%). Zweistelliges Wachstum gab es hingegen in Frankreich (+12,2%) und Italien (+15,5%). Das sind Wachstumsraten, wie man sie sonst eher in „Emerging Markets“ gewohnt ist. Es gilt hier allerdings zu bedenken, dass die Absatzzahlen im Bereich VW-Nutzfahrzeuge weniger als ein Zehntel der gesamten Absatzmenge bei VW ausmachen. Insofern gilt es hier die Relationen zu sehen. Und was unter dem Strich hängen geblieben ist, wissen wir eh noch nicht. Dazu gilt es auf die VW-Halbjahreszahlen zu warten – die stehen planmäßig am 27. Juli zur Veröffentlichung an.

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