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Anleger bekommen kalte Füße - Angst vor EZB lähmt DAX (Jochen Stanzl)

© Dirk Herrmann

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Was den Deutschen Aktienindex heute lähmt, ist die böse Vorahnung, EZB-Präsident Draghi könnte am Donnerstag etwas sagen, was zu einer Fortsetzung der Euro-Stärke führt. Und das wäre deshalb so gefährlich, weil über 1,1450 US-Dollar schnell viel Luft nach oben entsteht. Und ein Euro in Richtung 1,20 US-Dollar würde die Gewinnfantasien der exportorientierten Unternehmen in Europa schnell zunichte machen. So fiel der DAX heute im Verlauf des Handels unter die Marke von 12.600 Punkten. Vor Donnerstag dürfte das Motto Zurückhaltung bleiben, was eher zu weiteren Kursabschlägen führen dürfte.

Diese Angst vor sich schließenden gelpolitischen Schleusen könnte sich am Ende aber als unbegründet herausstellen. Die heutigen Inflationsdaten haben gezeigt, dass weder die US-Notenbank noch die Europäische Zentralbank unter irgendwelchem Handlungsdruck stehen. Eine zu hohe Teuerungsrate ist keine Gefahr, die man aus diesen Daten ableiten könnte. Vorsorgliche Zinsanhebungen zur Inflationsvermeidung in der Zukunft – das Schreckensgespenst der Börsen – existiert nur in den Köpfen. Damit ist es eher wahrscheinlich, dass der Kater durch das Drosseln der expansiven Geldpolitik bei der EZB ausbleibt.

(17.07.2017)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

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Diese Angst vor sich schließenden gelpolitischen Schleusen könnte sich am Ende aber als unbegründet herausstellen. Die heutigen Inflationsdaten haben gezeigt, dass weder die US-Notenbank noch die Europäische Zentralbank unter irgendwelchem Handlungsdruck stehen. Eine zu hohe Teuerungsrate ist keine Gefahr, die man aus diesen Daten ableiten könnte. Vorsorgliche Zinsanhebungen zur Inflationsvermeidung in der Zukunft – das Schreckensgespenst der Börsen – existiert nur in den Köpfen. Damit ist es eher wahrscheinlich, dass der Kater durch das Drosseln der expansiven Geldpolitik bei der EZB ausbleibt.

(17.07.2017)

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