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Finanzierung mithilfe von Mikrokrediten

Geld, Münzen, Scheine, (© Josef Chladek/photaq.com)   >> Öffnen auf photaq.com







16.05.2017

Kredite gelten schon seit vielen Jahrzehnten als effektive Methode, um sich Anschaffungen, die nächste Reise oder auch den Hausbau finanzieren zu können. Während gängige Kreditformen wie der Ratenkredit auch weiterhin gefragt sind, hat sich innerhalb weniger Jahre eine neue Form etabliert, die immer beliebter wird. Minikredite bieten sowohl für Privatpersonen als auch für angehende Unternehme neue Möglichkeiten der Finanzierung. Doch wie funktionieren diese Kredite und was gilt es dabei zu beachten?

Was sind Mikrokredite?

Wie der Name es bereits vermuten lässt, handelt es sich bei einem Mikrokredit um die kleinste Kreditform überhaupt und beziffert eine nicht näher definierte Kreditsumme. Je nach Anbieter kann sich diese im Bereich von wenigen Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro bewegen. Nicht selten werden sie von privaten Haushalten oder von Gewerbetreibenden angefordert, um kurze finanzielle Engpässe auszugleichen. Am häufigsten werden sie jedoch als Starthilfe für selbstständige Tätigkeiten genutzt, um die nötigen finanziellen Mittel zur Unternehmensgründung sicherstellen zu können. Dieser Trend ist keineswegs überraschend, denn Mikrokredite sorgten erstmals in den 1990er Jahren für Aufsehen, als mit ihrer Hilfe der wirtschaftliche Aufschwung in Entwicklungsländern vorangetrieben werden sollte. Aufgrund der dortigen Erfolge war es nur eine Frage der Zeit, bis Mikrokredite auch die europäische Wirtschaft verändern sollten.

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Verglichen mit anderen Kreditformen sind Mikrokredite vor allem schnell erhältlich. Nach einer kurzen Bearbeitungsfrist ist der Antrag meist innerhalb weniger Stunden oder Tage bearbeitet. Sollte die Entscheidung zu Gunsten des Kreditnehmers ausfallen, wird der gewünschte Betrag umgehend überwiesen. Somit kann der Kreditnehmer innerhalb kürzester Zeit auf das Geld zugreifen. Da sich der Mikrokredit in diesem Bereich deutlich von anderen Kreditformen unterscheidet, ist er insbesondere dann hilfreich, wenn eine kleine Finanzlücke zeitnah geschlossen werden soll.

Nachteile gibt es bei Mikrokrediten hingegen kaum. Einzig die Fristen zur Rückzahlung können in Einzelfällen zu Problemen führen. Aufgrund der geringen Kreditsumme fordern die meisten Anbieter eine Rückzahlung innerhalb eines kurzen Zeitraums. In den meisten Fällen liegt dieser bei maximal 90 Tagen. Um eine Kreditsumme im höheren dreistelligen Bereich innerhalb dieser Zeitspanne zurückzahlen zu können, sollten Kreditnehmer nur zu dieser Option greifen, wenn die Rückzahlung abgesichert ist.

Mikrokredite als Fördermittel

Insbesondere die schnelle Bearbeitung sowie die zügige Auszahlung haben in den letzten Jahren einen großen Beitrag geleistet, um Mikrokredite universell nutzen zu können. So werden sie heutzutage auch als Fördermittel genutzt, um finanzielle Löcher in der Selbstständigkeit oder während der Lehre sowie des Studiums überbrücken zu können. Wie groß die Nachfrage nach Mikrokrediten ist, zeigen aktuelle Entwicklungen im Land Brandenburg. Dort werden seit Anfang 2016 Mikrokredite für Unternehmer von der Investitionsbank des Landes Brandenburg vergeben. Allein zwischen April und Dezember letzten Jahres wurden 95 Anträge von Existenzgründern sowie Kleinunternehmen bewilligt.

Sollte ein Mikrokredit aufgrund mangelnder Bonität des Kreditnehmers nicht möglich sein, so gibt es einige weitere Formen der Förderung, die anstelle des Kredits infrage kommen. So können Gründer beispielsweise einen Gründungszuschuss bei Arbeitslosengeld I beantragen. Dieser wird zunächst über sechs Monate hinweg ausgezahlt und kann bei Bedarf sowie passenden Rahmenbedingungen um weitere neun Monate erweitert werden.


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16.05.2017

Kredite gelten schon seit vielen Jahrzehnten als effektive Methode, um sich Anschaffungen, die nächste Reise oder auch den Hausbau finanzieren zu können. Während gängige Kreditformen wie der Ratenkredit auch weiterhin gefragt sind, hat sich innerhalb weniger Jahre eine neue Form etabliert, die immer beliebter wird. Minikredite bieten sowohl für Privatpersonen als auch für angehende Unternehme neue Möglichkeiten der Finanzierung. Doch wie funktionieren diese Kredite und was gilt es dabei zu beachten?

Was sind Mikrokredite?

Wie der Name es bereits vermuten lässt, handelt es sich bei einem Mikrokredit um die kleinste Kreditform überhaupt und beziffert eine nicht näher definierte Kreditsumme. Je nach Anbieter kann sich diese im Bereich von wenigen Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro bewegen. Nicht selten werden sie von privaten Haushalten oder von Gewerbetreibenden angefordert, um kurze finanzielle Engpässe auszugleichen. Am häufigsten werden sie jedoch als Starthilfe für selbstständige Tätigkeiten genutzt, um die nötigen finanziellen Mittel zur Unternehmensgründung sicherstellen zu können. Dieser Trend ist keineswegs überraschend, denn Mikrokredite sorgten erstmals in den 1990er Jahren für Aufsehen, als mit ihrer Hilfe der wirtschaftliche Aufschwung in Entwicklungsländern vorangetrieben werden sollte. Aufgrund der dortigen Erfolge war es nur eine Frage der Zeit, bis Mikrokredite auch die europäische Wirtschaft verändern sollten.

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Verglichen mit anderen Kreditformen sind Mikrokredite vor allem schnell erhältlich. Nach einer kurzen Bearbeitungsfrist ist der Antrag meist innerhalb weniger Stunden oder Tage bearbeitet. Sollte die Entscheidung zu Gunsten des Kreditnehmers ausfallen, wird der gewünschte Betrag umgehend überwiesen. Somit kann der Kreditnehmer innerhalb kürzester Zeit auf das Geld zugreifen. Da sich der Mikrokredit in diesem Bereich deutlich von anderen Kreditformen unterscheidet, ist er insbesondere dann hilfreich, wenn eine kleine Finanzlücke zeitnah geschlossen werden soll.

Nachteile gibt es bei Mikrokrediten hingegen kaum. Einzig die Fristen zur Rückzahlung können in Einzelfällen zu Problemen führen. Aufgrund der geringen Kreditsumme fordern die meisten Anbieter eine Rückzahlung innerhalb eines kurzen Zeitraums. In den meisten Fällen liegt dieser bei maximal 90 Tagen. Um eine Kreditsumme im höheren dreistelligen Bereich innerhalb dieser Zeitspanne zurückzahlen zu können, sollten Kreditnehmer nur zu dieser Option greifen, wenn die Rückzahlung abgesichert ist.

Mikrokredite als Fördermittel

Insbesondere die schnelle Bearbeitung sowie die zügige Auszahlung haben in den letzten Jahren einen großen Beitrag geleistet, um Mikrokredite universell nutzen zu können. So werden sie heutzutage auch als Fördermittel genutzt, um finanzielle Löcher in der Selbstständigkeit oder während der Lehre sowie des Studiums überbrücken zu können. Wie groß die Nachfrage nach Mikrokrediten ist, zeigen aktuelle Entwicklungen im Land Brandenburg. Dort werden seit Anfang 2016 Mikrokredite für Unternehmer von der Investitionsbank des Landes Brandenburg vergeben. Allein zwischen April und Dezember letzten Jahres wurden 95 Anträge von Existenzgründern sowie Kleinunternehmen bewilligt.

Sollte ein Mikrokredit aufgrund mangelnder Bonität des Kreditnehmers nicht möglich sein, so gibt es einige weitere Formen der Förderung, die anstelle des Kredits infrage kommen. So können Gründer beispielsweise einen Gründungszuschuss bei Arbeitslosengeld I beantragen. Dieser wird zunächst über sechs Monate hinweg ausgezahlt und kann bei Bedarf sowie passenden Rahmenbedingungen um weitere neun Monate erweitert werden.


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