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DAX-Analyse am Morgen: Erholung steht noch auf wackeligen Beinen (Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Im deutschen Leitindex überwogen am gestrigen Donnerstag die positiven Tendenzen – nachdem der DAX zunächst unterhalb von 12.000 Punkten in den Handel startete und bei 11.942 Zählern sein bisheriges Wochentief markierte, übernahmen die Käufer im Anschluss das Ruder und hievten die Kurse zurück über die wichtige 12.000er-Schwelle. Die geriet auch bis zum Abend nicht mehr in Gefahr, mit dem Endstand bei 12.027 (+0,1%) schloss der DAX erneut oberhalb der markanten Schlüsselunterstützung.

Die jüngste Kursentwicklung steht aber noch auf recht wackligen Beinen, zumal der Index für neue Long-Impulse zwingend über den Widerstand im Bereich von 12.075/12.100 Punkten (Volumenkante + Februar-Aufwärtstrendgerade) hinauskommen müsste. Alle festeren Notierungen darunter könnten nämlich lediglich ein Pullup an die untere Keilbegrenzung darstellen. Gelingt es den Blue Chips, 12.100 Zähler zu überwinden, würde sich im Anschluss noch einmal Platz bis 12.200/12.230 Punkte eröffnen.

Ein erneuter Rutsch unter die runde 12.000er-Zone wäre hingegen bearish zu werten und würde die zarten Short-Signale (diese wurden mit dem Bruch der Februar-Aufwärtstrendgerade am Dienstag aktiviert) bekräftigen. In der Folge könnten sich die Korrektur dann bis 11.930, 11.815 oder sogar 11.630 Punkte ausweiten.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

(21.04.2017)

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

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