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Aufschrei der Anleger: Zalando im Fokus (Andreas Kern)

© www.shutterstock.com

Autor:
Andreas Kern

Gründer wikifolio.com

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Über 7 Prozent hat die Aktie des Onlinehändlers Zalando nach Vorlage seiner vorläufigen Q1-Prognose am Mittwoch verloren, bevor sich die Kurse gestern und heute wieder etwas erholten. Auslöser des Kursrutsches war die Gewinnprognose des Unternehmens, das im Startquartal beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen mit einem Wert von 10 Mio. bis 30 Mio. Euro rechnet. Die Konsensprognose liegt mit 29 Mio. Euro am oberen Ende dieser Range. Die meisten Analysten stören sich daran aber nicht allzu sehr, da der Q1-Anteil am Gesamtergebnis im vergangenen Jahr lediglich bei 9 Prozent lag. Viel wichtiger ist bei Zalando das Schlussquartal mit dem Weihnachtsgeschäft. Hier wurden 2016 rund 44 Prozent des gesamten Jahresgewinns generiert. Zudem wird auf saisonale Einflüsse verwiesen, da die Preise für Frühlings- und Sommerware vergleichsweise niedrig seien. Der Zalando-Vorstand hat seinen Jahresausblick denn auch bestätigt, wenngleich die Ziele als „ambitioniert“ bezeichnet werden. Bei den wikifolio-Tradern gab es unterschiedliche Reaktionen auf die Nachrichten, wobei der Großteil der Akteure den Kursrückgang zum Einstieg genutzt hat.

Trader sieht bei Zalando ein klares Muster

Matthias Rehor („Storch“) hat seinen Bestand an Zalando-Aktien am Donnerstag weiter ausgebaut. In seinem wikifolio „Growth And DIVIDEND” war er bereits vor über einem Jahr zu Kursen von damals noch knapp 29 Euro eingestiegen und hatte zwischenzeitlich Teilgewinne von über 40 Prozent eingestrichen. In Zukunft wird er die Aktie wohl noch aktiver handeln, wie seinem aktuellen Kommentar zu entnehmen ist: „Bei Zalando passiert jedes Quartal dasselbe. Im Vorfeld von Zahlen steigt die Aktie (meist über 40) und fällt dann am Tag der Bekanntgabe um ca. 5%, obwohl die bekanntgegebenen Zahlen gut und im Rahmen der Erwartung sind. Der Markt erwartet immer positive Überraschungen und ist dann enttäuscht, wenn diese ausbleiben. Ich werde das in Zukunft bei Zalando ausnützen und kurzfristig traden“. Das Mitte 2014 eröffnete und danach fast zwei Jahre lang defizitäre wikifolio hat dank eines 75-prozentigen Anstiegs seit Februar 2016 mittlerweile eine Gesamtperformance von 43 Prozent erreicht. Das zum Ende des abgelaufenen Jahres emittierte wikifolio-Zertifikat notiert mit 13 Prozent im Plus. Der maximale Drawdown betrug bislang rund 20 Prozent und resultiert aus der Startphase des wikifolios.

Mit eigenem Handelssystem zum Allzeithoch

Albrecht Fischer („EASTFischer“) hingegen hat sich bei seinem wikifolio „EAST-Chancen Weltweit”  von den überwiegend im vergangenen Herbst erworbenen Zalando-Aktien komplett getrennt. Obwohl er dabei nach aktuellem Stand keinen besonders guten Kurs erwischte, sprang bei dem Trade immerhin ein Gewinn von 6,3 Prozent heraus. Der Trader, der auch als Depotmanager und Geschäftsführer eines Investmentclubs agiert, sucht für sein Portfolio mit Hilfe eines selbst entwickelten Handelssystems nach „trendstarken nationalen und internationalen Unternehmensaktien“. Dabei orientiert er sich – wie mittlerweile zahlreiche Trader – an den Kriterien der ehemaligen Fondsmanagerin Susan Levermann. Den Verkauf der Zalando-Aktien begründet er in einem ausführlichen Kommentar: „Gewinnsicherung. Da schaue ich erst mal was daraus wird. Vorstand Ritter bezeichnete das Renditeziel dabei als ‚ambitioniert‘. Für ihn steht 2017 weniger das Ergebniswachstum im Vordergrund als der Ausbau des Geschäfts. ‚Wir haben in diesem Quartal in Logistik und Software investiert‘, sagte Ritter. Dazu arbeite Zalando an weiteren Dienstleistungen wie Auslieferungen am selben Tag oder der Abholung von Retouren. Zalando hatte zuletzt angekündigt, im laufenden Jahr rund 200 Millionen Euro investieren zu wollen. Geplant ist unter anderem die Eröffnung eines Logistikzentrums in Schweden. Dieses soll von einem Dienstleister betrieben werden und den Kundenservice in den nordeuropäischen Märkten Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark verbessern. Da schaue ich erst mal was daraus wird“. Das vor gut drei Jahre gestartete wikifolio liegt bei einem Plus von 43 Prozent aktuell auf Allzeithoch. Der Zuwachs von 37 Prozent bei dem im Herbst 2014 aufgelegten wikifolio-Zertifikat wird flankiert von einem Maximalverlust von knapp 21 Prozent.

10 Aktien mit den meisten Trades (14.04.-21.04.2017)

# Name ISIN All Buys Sells
1 Aurelius DE000A0JK2A8 275 185 90
2 Commerzbank DE000CBK1001 189 94 95
3 Daimler DE0007100000 180 122 58
4 Lufthansa DE0008232125 133 66 67
5 Deutsche Bank DE0005140008 128 77 51
6 Auden DE000A161440 120 93 27
7 Zalando DE000ZAL1111 119 91 28
8 BarrickGold CA0679011084 117 71 46
9 Adesso DE000A0Z23Q5 114 83 31
10 ProSieben Sat1 DE000PSM7770 111 74 37

Basis: alle investierbaren wikifolios

Alle wikifolios mit Zalando (ISIN: DE000ZAL1111) im Depot.

 

Im Original hier erschienen: Aufschrei der Anleger: Zalando im Fokus

(21.04.2017)

Zalando 360b / Shutterstock.com, (© www.shutterstock.com)


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» Börsen: Saisonaler Rahmen bislang bestätigt (Stephan Feuerstein)

» DAX-Analyse am Morgen: Erholung geglückt, aber jetzt wird es schwierig (...

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Nikkei 19729 -0.12 % 19680 -0.25% 11:28:06
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Trader sieht bei Zalando ein klares Muster

Matthias Rehor („Storch“) hat seinen Bestand an Zalando-Aktien am Donnerstag weiter ausgebaut. In seinem wikifolio „Growth And DIVIDEND” war er bereits vor über einem Jahr zu Kursen von damals noch knapp 29 Euro eingestiegen und hatte zwischenzeitlich Teilgewinne von über 40 Prozent eingestrichen. In Zukunft wird er die Aktie wohl noch aktiver handeln, wie seinem aktuellen Kommentar zu entnehmen ist: „Bei Zalando passiert jedes Quartal dasselbe. Im Vorfeld von Zahlen steigt die Aktie (meist über 40) und fällt dann am Tag der Bekanntgabe um ca. 5%, obwohl die bekanntgegebenen Zahlen gut und im Rahmen der Erwartung sind. Der Markt erwartet immer positive Überraschungen und ist dann enttäuscht, wenn diese ausbleiben. Ich werde das in Zukunft bei Zalando ausnützen und kurzfristig traden“. Das Mitte 2014 eröffnete und danach fast zwei Jahre lang defizitäre wikifolio hat dank eines 75-prozentigen Anstiegs seit Februar 2016 mittlerweile eine Gesamtperformance von 43 Prozent erreicht. Das zum Ende des abgelaufenen Jahres emittierte wikifolio-Zertifikat notiert mit 13 Prozent im Plus. Der maximale Drawdown betrug bislang rund 20 Prozent und resultiert aus der Startphase des wikifolios.

Mit eigenem Handelssystem zum Allzeithoch

Albrecht Fischer („EASTFischer“) hingegen hat sich bei seinem wikifolio „EAST-Chancen Weltweit”  von den überwiegend im vergangenen Herbst erworbenen Zalando-Aktien komplett getrennt. Obwohl er dabei nach aktuellem Stand keinen besonders guten Kurs erwischte, sprang bei dem Trade immerhin ein Gewinn von 6,3 Prozent heraus. Der Trader, der auch als Depotmanager und Geschäftsführer eines Investmentclubs agiert, sucht für sein Portfolio mit Hilfe eines selbst entwickelten Handelssystems nach „trendstarken nationalen und internationalen Unternehmensaktien“. Dabei orientiert er sich – wie mittlerweile zahlreiche Trader – an den Kriterien der ehemaligen Fondsmanagerin Susan Levermann. Den Verkauf der Zalando-Aktien begründet er in einem ausführlichen Kommentar: „Gewinnsicherung. Da schaue ich erst mal was daraus wird. Vorstand Ritter bezeichnete das Renditeziel dabei als ‚ambitioniert‘. Für ihn steht 2017 weniger das Ergebniswachstum im Vordergrund als der Ausbau des Geschäfts. ‚Wir haben in diesem Quartal in Logistik und Software investiert‘, sagte Ritter. Dazu arbeite Zalando an weiteren Dienstleistungen wie Auslieferungen am selben Tag oder der Abholung von Retouren. Zalando hatte zuletzt angekündigt, im laufenden Jahr rund 200 Millionen Euro investieren zu wollen. Geplant ist unter anderem die Eröffnung eines Logistikzentrums in Schweden. Dieses soll von einem Dienstleister betrieben werden und den Kundenservice in den nordeuropäischen Märkten Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark verbessern. Da schaue ich erst mal was daraus wird“. Das vor gut drei Jahre gestartete wikifolio liegt bei einem Plus von 43 Prozent aktuell auf Allzeithoch. Der Zuwachs von 37 Prozent bei dem im Herbst 2014 aufgelegten wikifolio-Zertifikat wird flankiert von einem Maximalverlust von knapp 21 Prozent.

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2 Commerzbank DE000CBK1001 189 94 95
3 Daimler DE0007100000 180 122 58
4 Lufthansa DE0008232125 133 66 67
5 Deutsche Bank DE0005140008 128 77 51
6 Auden DE000A161440 120 93 27
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8 BarrickGold CA0679011084 117 71 46
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