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Über „Wir sollten etwas Sinnvolles für uns Junge machen“ und u.a. Financial Literacy als Idee (Bosko Skoko für das Magazine #3)

Selbstbewusst, gut ausgebildet und absolute Digital Natives. Wer die Generation Y immer noch als Modeerscheinung abtut, übersieht Fundamentales.

„Wir sollten etwas Sinnvolles für uns Junge machen“

Bumm, da war er. Mitten ins Gesicht. Der Satz, mit dem sie mich komplett aus meinem so gut vorbereiteten Gesprächsleitfaden herausbrachte. Und der Satz, durch den ich final begreifen sollte: Du hast jetzt eine Generation-Y-lerin in deinem Team. Es war an einem sonnigen Freitagvormittag bei einem kleinen Snack im Café Museum – erstes Mitarbeitergespräch mit der neuen jungen Kollegin. Ich: „Wann immer du Feedback brauchst, setzen wir uns zusammen und gehen die Sachen durch.“ Sie: „Danke. Du kannst mir auch einfach eine kurze WhatsApp schicken.“ Ich: „Wir werden heuer einen Schwerpunkt auf die Kernzielgruppe setzen.“ Sie: „Wir sollten etwas Sinnvolles für uns Junge machen.“

Hatte ich es bis dahin eher als Klischee oder bemühte Wortkonstruktion nach der Generation Golf oder Generation X abgetan, begann ich mich intensiver mit den sogenannten Millennials auseinander zu setzen:  Gut ausgebildet, selbstbewusst und Digital Natives der ersten Stunde. Karriereorientiert ja, aber nicht um jeden Preis. Die Kohle muss passen, aber genauso wichtig ist der Umgang des Unternehmens mit ethischen Fragen oder ob es eine Möglichkeit gibt, sein Mittagessen frisch zu kochen. Familie, persönliche Entwicklung und soziale Projekte müssen unter einen Hut. Geboren zwischen 1980 und 1999 stellen sie mittlerweile immerhin ein Fünftel des Arbeitsmarktes dar und krempeln diesen fundamental um.

So spannend ich es fand, in meinem Job in der Wirtschaft oder als Vortragender auf der Fachhochschule mit den Y-lern zu arbeiten, zu gestalten und auch von ihnen zu lernen, so sehr wurde mir erst im Gesundheitsbereich klar, welche Schwierigkeiten dieses Generationenthema mit sich bringt. Junge Ärztinnen und Ärzte wollen keine 60-Stunden-Woche mehr. Sie wollen Familie gründen, ihren Hobbies nachgehen und flexible Modelle finden, um den Job als wichtigen, aber eben nur einen Bestandteil ihres Lebens in den Alltag zu integrieren (eine Diskussion rund um den schrecklichen Begriff Work-Life-Balance erspare ich uns an dieser Stelle). Auch wenn viele Vertreter der älteren Riege die Jungen anfangs argwöhnisch beäugten und manche sogar als „Weicheier“ bezeichneten, weil sie keine Doppelnachtdienste am Wochenende schaffen (wollten), hat man mittlerweile erkannt, dass man in Zeiten von Ärztemangel und Expertisen-Abwanderung ins Ausland nur gemeinsam Lösungen finden kann. Lösungen finden muss. Und plötzlich findet man sie – in Form von flexiblen Arbeitszeitmodellen, Mentoring-Programmen und neu aufgesetzten Kommunikationskanälen. Davon kann sich so manches Unternehmen noch ein Stückchen abschneiden.

Um auf mein Gespräch mit der jungen Mitarbeiterin zurückzukommen: Ja, wir brauchten tatsächlich etwas Sinnvolles, um die Jungen ins Boot zu holen. Das aus diesem Gedanken heraus entstandene Financial-Literacy-Projekt der börsennotierten S Immo AG geht übrigens demnächst in die nächste Runde. Schauen Sie vorbei: http://www.aktientrophy.at  .

Autor: Bosko Skoko betreut als selbstständiger Kommunikationsberater Kunden aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Lifestyle. bosko.skoko@kommunikationsmacherei.at

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Aus dem Börse Social Magazine #03
(März 2017)





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