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Vielfalt des Waldes als wirtschaftliche Chance für das Waldviertel




APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
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12.01.2017
Brand/Wien (OTS) - Der Wald erweist sich immer mehr als absolutes Zukunftsthema. Speziell für das Waldviertel soll dieses Thema zum "Leitmotiv" werden, von dem die Wirtschaft genauso profitiert wie Kultur, Bildungswesen, Gesundheitswesen und Tourismus. Davon zeigen sich auch die Mitwirkenden an der Veranstaltungsreihe "Der Wald als Chance für die Region" überzeugt. Der zweite Teil dieser Reihe findet heute im Stora Enso-Werk in Brand statt und widmete sich schwerpunktmäßig dem Wald als Wirtschaftsfaktor. Das Wirtschaftsforum Waldviertel (WFW) startet dazu eine Arbeitsgruppe.
"Das Wirtschaftsforum Waldviertel engagiert sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. 180 Betriebe mit 9.500 Arbeitsplätzen aus allen Branchen setzen ein starkes wirtschaftliches Signal. Wir heißen nicht nur Waldviertel, diese Region ist auch durch den Rohstoff Holz und die weiter verarbeitende Holzindustrie sowie vor allem durch die vielen innovativen Tischler und holzverarbeitenden Gewerbebetriebe gewachsen. Mit der Veranstaltungsreihe 'Wald & Wirtschaft' werden neue Impulse für Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Wald bis zum fertigen Produkt gesetzt. Wir werden in Zusammenarbeit mit der Kooperationsplattform FHP eine Arbeitsgruppe zum Thema 'Wald & Wirtschaft' für die Bereiche Holz, Gesundheit und Ökologie ins Leben rufen, zu der wir alle interessierten Unternehmer der Region herzlich einladen", ruft Christof Kastner, Obmann des Wirtschaftsforums Waldviertel, zur Mitarbeit auf.
Zwtl.: Wirtschaft & Arbeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit auch als "Wald-Programm"
"In den vergangenen Tagen hat die ÖVP ihre Arbeitsschwerpunkte für 2017 vorgestellt. Im Zentrum stehen dabei die Themen Wirtschaft & Arbeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das sind genau jene Punkte, die auch für unseren gesamten Forst-Holzsektor entscheidend sind und zu denen wir selbst maßgeblich etwas beitragen können. Forst&Holz ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor in Österreich. Je mehr Holz wir verarbeiten, umso mehr Arbeitsplätze schaffen wir damit. Das alles kann nur in einer Atmosphäre der Sicherheit wirklich gedeihen. Das Konzept der Nachhaltigkeit stammt bekanntlich aus der Forstwirtschaft. Also - packen wir's an", fordert Rudolf Rosenstatter, Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP), zur Mitarbeit auf.
Zwtl.: Mehr Holzmobilisierung bringt mehr Arbeitsplätze
"Die Wertschöpfungskette Forst-Holz spielt eine bedeutende Rolle für die österreichische Volkswirtschaft. Nach dem Tourismus ist sie der wichtigste Devisenbringer Österreichs, mit einem Überschuss von rund 4 Mrd. Euro/Jahr. Die Ressource Wald bietet hervorragende Chancen für die Beschäftigung, rund 300.000 Personen beziehen ein Einkommen entlang der Wertschöpfungskette. Derzeit liegt die Holzmobilisierung bei zirka 18. Mio. fm im Jahr, Ziel ist eine jährliche Menge von über 20 Mio. fm. Die Holzmobilisierung bringt Arbeitsplätze - pro 100 Erntefestmeter zusätzlich verarbeitetem Holz wird ein weiterer Arbeitsplatz entlang der verschiedenen Verarbeitungsstufen geschaffen", gibt Gerhard Mannsberger, Leiter der Forstsektion im Agrarressort, zu bedenken.
Zwtl.: Wald als Leitmotiv für das Waldviertel implementieren - Begegnungszone schaffen
"Speziell für das Waldviertel könnte das Thema Wald zum Leitmotiv werden, von dem die Wirtschaft genauso profitiert wie Kultur, Bildungswesen, Gesundheitswesen und Tourismus. In dieser Region ist seit Generationen alles vorhanden, was man dafür braucht: ausgedehnte Waldflächen, ausgezeichnete Betriebe der Forst- und Holzwirtschaft, die sogar über Weltgeltung verfügen. Vieles hat hier einen Waldbezug: Stifte, Klöster, Schlösser, Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen, Ortsnamen. Gleichzeitig könnte das Waldviertel auch zur glaubwürdigen und authentischen 'Begegnungszone' werden, wenn es um den dringend notwendigen Interessen- sowie Meinungsaustausch zwischen dem Forst- und Holzsektor mit der breiten Öffentlichkeit geht. Solche Pläne passen auch in die aktuellen Überlegungen des Umwelt- und Landwirtschaftsministers, der 2017 zum Jahr der Regionalität ausgerufen hat, um den ländlichen Raum zu stärken", erklärt Hermine Hackl, Generalsekretärin der Kooperationsplattform FHP und Präsidentin der forstlichen Naturschutzorganisation BIOSA. Hackl hat auch die Studie "Der Wald als Chance für die Region" erstellt.
Zwtl.: Bundesforschungszentrum für Wald - wichtiger Partner der Regionen
"Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) ist ein wichtiger Partner der Regionen. Mit fünf Standorten in Österreich sichert es Arbeitsplätze, bringt Wissen in die Region, unterstützt regionale Betriebe und den Tourismus", erläutert Peter Maier, Leiter des BFW, die Präsenz seiner Organisation im ländlichen Raum.
Zwtl.: Forst- und Holzwirtschaft ist der Stützpfeiler des Ländlichen Raumes
"Die Forst- und Holzwirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Österreich und ein großer Stützpfeiler des ländlichen Raumes. Darüber hinaus hat der heimische Wald eine Vielzahl weiterer Leistungen im Sinne der Umwelt und der Gesellschaft zu erfüllen. Die Waldbesitzer tragen die Gesamtverantwortung, um diesen Ausgleich zwischen Schützen und Nützen nachhaltig zu gewährleisten. Dafür brauchen sie stabile politische und rechtliche Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Bewirtschaftung auf Basis privaten Eigentums in einer gesicherten und unbelasteten Generationenfolge ermöglichen. Waldbesitzer sind der Schlüsselfaktor, wenn es um die Bereitstellung des nachhaltigen Wert- und Werkstoffes Holz geht", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.
Das Wirtschaftsforum Waldviertel möchte mit dieser Veranstaltungsreihe die Kraft des Waldes in seiner Vielfalt aufzeigen. Die erste Tagung aus dieser Reihe fand am 22. November 2016 gemeinsam mit der IMC Fachhochschule in Krems/Donau statt und widmete sich dem Thema "Gesundheitswälder zur Regionalentwicklung". Bei der zweiten Veranstaltung stand heute der wirtschaftliche Aspekt des Waldes im Mittelpunkt, deshalb war der Hauptkooperationspartner diesmal die Plattform FHP. Teil Drei wird sich am 15. Februar 2017 im Stift Altenburg, NÖ, mit dem Thema "Wald/Kunst/Kultur/Bildung" befassen. Zum Abschluss wird am 27. Februar 2017 der Österreichische Waldgipfel von Bundesminister Andrä Rupprechter stattfinden, und zwar ebenfalls im Waldviertel. (Schluss)

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Dow 21704 0.13 % 21852 0.68% 18:43:07
Nikkei 19393 -0.40 % 19450 0.29% 18:42:09
Gold 1292 -0.45 % 1287 -0.41% 18:43:06



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Brand/Wien (OTS) - Der Wald erweist sich immer mehr als absolutes Zukunftsthema. Speziell für das Waldviertel soll dieses Thema zum "Leitmotiv" werden, von dem die Wirtschaft genauso profitiert wie Kultur, Bildungswesen, Gesundheitswesen und Tourismus. Davon zeigen sich auch die Mitwirkenden an der Veranstaltungsreihe "Der Wald als Chance für die Region" überzeugt. Der zweite Teil dieser Reihe findet heute im Stora Enso-Werk in Brand statt und widmete sich schwerpunktmäßig dem Wald als Wirtschaftsfaktor. Das Wirtschaftsforum Waldviertel (WFW) startet dazu eine Arbeitsgruppe.
"Das Wirtschaftsforum Waldviertel engagiert sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. 180 Betriebe mit 9.500 Arbeitsplätzen aus allen Branchen setzen ein starkes wirtschaftliches Signal. Wir heißen nicht nur Waldviertel, diese Region ist auch durch den Rohstoff Holz und die weiter verarbeitende Holzindustrie sowie vor allem durch die vielen innovativen Tischler und holzverarbeitenden Gewerbebetriebe gewachsen. Mit der Veranstaltungsreihe 'Wald & Wirtschaft' werden neue Impulse für Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Wald bis zum fertigen Produkt gesetzt. Wir werden in Zusammenarbeit mit der Kooperationsplattform FHP eine Arbeitsgruppe zum Thema 'Wald & Wirtschaft' für die Bereiche Holz, Gesundheit und Ökologie ins Leben rufen, zu der wir alle interessierten Unternehmer der Region herzlich einladen", ruft Christof Kastner, Obmann des Wirtschaftsforums Waldviertel, zur Mitarbeit auf.
Zwtl.: Wirtschaft & Arbeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit auch als "Wald-Programm"
"In den vergangenen Tagen hat die ÖVP ihre Arbeitsschwerpunkte für 2017 vorgestellt. Im Zentrum stehen dabei die Themen Wirtschaft & Arbeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das sind genau jene Punkte, die auch für unseren gesamten Forst-Holzsektor entscheidend sind und zu denen wir selbst maßgeblich etwas beitragen können. Forst&Holz ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor in Österreich. Je mehr Holz wir verarbeiten, umso mehr Arbeitsplätze schaffen wir damit. Das alles kann nur in einer Atmosphäre der Sicherheit wirklich gedeihen. Das Konzept der Nachhaltigkeit stammt bekanntlich aus der Forstwirtschaft. Also - packen wir's an", fordert Rudolf Rosenstatter, Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP), zur Mitarbeit auf.
Zwtl.: Mehr Holzmobilisierung bringt mehr Arbeitsplätze
"Die Wertschöpfungskette Forst-Holz spielt eine bedeutende Rolle für die österreichische Volkswirtschaft. Nach dem Tourismus ist sie der wichtigste Devisenbringer Österreichs, mit einem Überschuss von rund 4 Mrd. Euro/Jahr. Die Ressource Wald bietet hervorragende Chancen für die Beschäftigung, rund 300.000 Personen beziehen ein Einkommen entlang der Wertschöpfungskette. Derzeit liegt die Holzmobilisierung bei zirka 18. Mio. fm im Jahr, Ziel ist eine jährliche Menge von über 20 Mio. fm. Die Holzmobilisierung bringt Arbeitsplätze - pro 100 Erntefestmeter zusätzlich verarbeitetem Holz wird ein weiterer Arbeitsplatz entlang der verschiedenen Verarbeitungsstufen geschaffen", gibt Gerhard Mannsberger, Leiter der Forstsektion im Agrarressort, zu bedenken.
Zwtl.: Wald als Leitmotiv für das Waldviertel implementieren - Begegnungszone schaffen
"Speziell für das Waldviertel könnte das Thema Wald zum Leitmotiv werden, von dem die Wirtschaft genauso profitiert wie Kultur, Bildungswesen, Gesundheitswesen und Tourismus. In dieser Region ist seit Generationen alles vorhanden, was man dafür braucht: ausgedehnte Waldflächen, ausgezeichnete Betriebe der Forst- und Holzwirtschaft, die sogar über Weltgeltung verfügen. Vieles hat hier einen Waldbezug: Stifte, Klöster, Schlösser, Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen, Ortsnamen. Gleichzeitig könnte das Waldviertel auch zur glaubwürdigen und authentischen 'Begegnungszone' werden, wenn es um den dringend notwendigen Interessen- sowie Meinungsaustausch zwischen dem Forst- und Holzsektor mit der breiten Öffentlichkeit geht. Solche Pläne passen auch in die aktuellen Überlegungen des Umwelt- und Landwirtschaftsministers, der 2017 zum Jahr der Regionalität ausgerufen hat, um den ländlichen Raum zu stärken", erklärt Hermine Hackl, Generalsekretärin der Kooperationsplattform FHP und Präsidentin der forstlichen Naturschutzorganisation BIOSA. Hackl hat auch die Studie "Der Wald als Chance für die Region" erstellt.
Zwtl.: Bundesforschungszentrum für Wald - wichtiger Partner der Regionen
"Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) ist ein wichtiger Partner der Regionen. Mit fünf Standorten in Österreich sichert es Arbeitsplätze, bringt Wissen in die Region, unterstützt regionale Betriebe und den Tourismus", erläutert Peter Maier, Leiter des BFW, die Präsenz seiner Organisation im ländlichen Raum.
Zwtl.: Forst- und Holzwirtschaft ist der Stützpfeiler des Ländlichen Raumes
"Die Forst- und Holzwirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Österreich und ein großer Stützpfeiler des ländlichen Raumes. Darüber hinaus hat der heimische Wald eine Vielzahl weiterer Leistungen im Sinne der Umwelt und der Gesellschaft zu erfüllen. Die Waldbesitzer tragen die Gesamtverantwortung, um diesen Ausgleich zwischen Schützen und Nützen nachhaltig zu gewährleisten. Dafür brauchen sie stabile politische und rechtliche Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Bewirtschaftung auf Basis privaten Eigentums in einer gesicherten und unbelasteten Generationenfolge ermöglichen. Waldbesitzer sind der Schlüsselfaktor, wenn es um die Bereitstellung des nachhaltigen Wert- und Werkstoffes Holz geht", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.
Das Wirtschaftsforum Waldviertel möchte mit dieser Veranstaltungsreihe die Kraft des Waldes in seiner Vielfalt aufzeigen. Die erste Tagung aus dieser Reihe fand am 22. November 2016 gemeinsam mit der IMC Fachhochschule in Krems/Donau statt und widmete sich dem Thema "Gesundheitswälder zur Regionalentwicklung". Bei der zweiten Veranstaltung stand heute der wirtschaftliche Aspekt des Waldes im Mittelpunkt, deshalb war der Hauptkooperationspartner diesmal die Plattform FHP. Teil Drei wird sich am 15. Februar 2017 im Stift Altenburg, NÖ, mit dem Thema "Wald/Kunst/Kultur/Bildung" befassen. Zum Abschluss wird am 27. Februar 2017 der Österreichische Waldgipfel von Bundesminister Andrä Rupprechter stattfinden, und zwar ebenfalls im Waldviertel. (Schluss)

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