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Kern gefährdet mit seiner Joboffensive 10.000 Arbeitsplätze




APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).



12.01.2017
Wien (OTS) - Bundeskanzler Christian Kern hat gestern in seiner Rede auch die Energiewende zum Thema gemacht. Er will mehr Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit, fordert die Verbesserung des Energieeffizienzgesetzes, möchte Österreich zum Forschungsmittelpunkt bei Erneuerbaren machen, Investitionen auslösen und österreichische Unternehmen zu Technologieführern machen. So weit so gut. „In der Realität verkauft Kern die – auf EU-Ebene bereits beschlossenen – Mindestziele von 36% THG-Einsparung als großes Energiewendeprogramm und weicht sogar das bilanzielle Faymann-Ziel von 100 Prozent Ökostrom bis 2030 auf“, analysiert Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes die Energiepläne des Kanzlers. „Besonders bedenklich ist der Versuch, die Erneuerbaren gegeneinander auszuspielen, indem ein Teil des notwendigen Ausbaus über die Abschaltung der Biomasse-Kraftwärmekopplungs-Anlagen finanziert werden soll. Die Umschichtung der Mittel gefährdet mehr als 10.000 Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen“, so Plank. Verbunden mit der Strategie des Kanzlers die Elektrifizierung des Energiesystems durch E-Mobilität und Wärmepumpen voranzutreiben, führt dies zu einer Erhöhung des Winterstromverbrauchs und verschärft die Winterstromproblematik (Importabhängigkeit von Atom- und Kohlestrom). Positiv sieht Plank die geplanten Änderungen im Energieeffizienzgesetz, diese könnten zu einer Erhöhung der Einspareffekte von fossilen Treibstoffen und des Stromverbrauchs führen.
Im Bioenergiesektor wurde Österreich in den vergangenen Jahren zum weltweiten Technologieführer. Die Verwendung von Reststoffen aus der Holz- und Sägeindustrie, Abfallwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft stellt mittlerweile mehr als 50% der in Österreich eingesetzten erneuerbaren Energie. Knapp 20% des Primärenergiebedarfs basiert schon jetzt auf Biomasse. Bereits 2030 könnte Bioenergie Erdöl als bedeutendsten Energieträger ablösen. „Soll die Energiewende und eine nachhaltige Energieversorgung für Industrie und Haushalte gelingen, ist ein Ausbau aller erneuerbaren Energien inklusive Bioenergie erforderlich. Wer sich von der Innovationskraft der Branche überzeugen will, kann dies nächste Woche bei der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz in Graz tun, zu der wir etwa 1000 Teilnehmer aus über 40 Ländern und allen Kontinenten begrüßen dürfen“, schließt Plank.
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KTM
Die KTM Industries-Gruppe ist eine europäische Fahrzeug-Gruppe mit dem strategischen Fokus auf das globale Sportmotorradsegment und den automotiven high-tech Komponentenbereich. Mit ihren weltweit bekannten Marken KTM, Husqvarna Motorcycles, WP und Pankl zählt sie in ihren Segmenten jeweils zu den Technologie- und Marktführern.

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Nikkei 21458 0.04 % 21720 1.21% 21:08:21
Gold 1282 -0.41 % 1280 -0.17% 21:11:29



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Wien (OTS) - Bundeskanzler Christian Kern hat gestern in seiner Rede auch die Energiewende zum Thema gemacht. Er will mehr Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit, fordert die Verbesserung des Energieeffizienzgesetzes, möchte Österreich zum Forschungsmittelpunkt bei Erneuerbaren machen, Investitionen auslösen und österreichische Unternehmen zu Technologieführern machen. So weit so gut. „In der Realität verkauft Kern die – auf EU-Ebene bereits beschlossenen – Mindestziele von 36% THG-Einsparung als großes Energiewendeprogramm und weicht sogar das bilanzielle Faymann-Ziel von 100 Prozent Ökostrom bis 2030 auf“, analysiert Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes die Energiepläne des Kanzlers. „Besonders bedenklich ist der Versuch, die Erneuerbaren gegeneinander auszuspielen, indem ein Teil des notwendigen Ausbaus über die Abschaltung der Biomasse-Kraftwärmekopplungs-Anlagen finanziert werden soll. Die Umschichtung der Mittel gefährdet mehr als 10.000 Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen“, so Plank. Verbunden mit der Strategie des Kanzlers die Elektrifizierung des Energiesystems durch E-Mobilität und Wärmepumpen voranzutreiben, führt dies zu einer Erhöhung des Winterstromverbrauchs und verschärft die Winterstromproblematik (Importabhängigkeit von Atom- und Kohlestrom). Positiv sieht Plank die geplanten Änderungen im Energieeffizienzgesetz, diese könnten zu einer Erhöhung der Einspareffekte von fossilen Treibstoffen und des Stromverbrauchs führen.
Im Bioenergiesektor wurde Österreich in den vergangenen Jahren zum weltweiten Technologieführer. Die Verwendung von Reststoffen aus der Holz- und Sägeindustrie, Abfallwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft stellt mittlerweile mehr als 50% der in Österreich eingesetzten erneuerbaren Energie. Knapp 20% des Primärenergiebedarfs basiert schon jetzt auf Biomasse. Bereits 2030 könnte Bioenergie Erdöl als bedeutendsten Energieträger ablösen. „Soll die Energiewende und eine nachhaltige Energieversorgung für Industrie und Haushalte gelingen, ist ein Ausbau aller erneuerbaren Energien inklusive Bioenergie erforderlich. Wer sich von der Innovationskraft der Branche überzeugen will, kann dies nächste Woche bei der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz in Graz tun, zu der wir etwa 1000 Teilnehmer aus über 40 Ländern und allen Kontinenten begrüßen dürfen“, schließt Plank.
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