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Raiffeisen-Holding und RLB NÖ-Wien: Erfolgreich im regionalen Bankgeschäft (1)

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13.04.2015

Wien (OTS) - • Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien): Erfolgreich im regionalen Bankgeschäft mit Kunden- und zweistelligem Kreditwachstum
• RLB NÖ-Wien: EGT trotz hoher Risikovorsorgen bei EUR 72,9 Mio.
• Konzernjahresergebnisse durch Konsolidierung von RZB/RBI-Ergebnis negativ: RLB NÖ-Wien: EUR -272,9 Mio., Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: EUR -264,4 Mio.
• Niederösterreichische Raiffeisenbanken 2014 erneut mit ausgezeichnetem EGT: EUR 114 Mio.
• Sehr gute Kapitalbasis in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Kreditinstituts-gruppe: CET1 Ratio: 12,2 Prozent, Total Capital Ratio: 19,7 Prozent (Stand 31.12.2014)
Zwtl.: Zweistelliges Wachstum bei Krediten - plus 12,8 Prozent
2014 hat die RLB NÖ-Wien ihren 2013 begonnenen strategischen Vorwärtskurs zügig fortgesetzt. "Wir bleiben dabei, den Fokus gleichermaßen auf Wachstum und auf Konsolidierung zu legen. Damit waren wir auch im vergangenen Jahr erfolgreich", so Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner. Die RLB NÖ-Wien als Regionalbank hat 2014 im Bankgeschäft ihre Marktposition weiter ausgebaut. Dies zeigt unter anderem das Kreditwachstum von12,8 Prozent auf rund EUR 12,4 Mrd. Mit circa 3.000 neuen Kunden und einem Marktanteil von14 Prozent in Wien betreut die RLB NÖ-Wien aktuell mehr als 272.000 Kunden.
Zwtl.: Kostenbremse greift, schlankere Bankstruktur
Auch die Konsolidierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen zeigten 2014 erste positive Effekte. So wurden unter anderem die Filialstruktur reorganisiert, der Kreditprozess völlig neu gestaltet sowie Overheads und Führungsstrukturen vereinfacht. Trotz hoher Zusatzkosten durch immer neue regulatorische Vorgaben sowie die Vorbereitung eines Sektor-weiten IT-Systems konnten die Sachaufwendungen auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Personalkosten (-13,5 Prozent) und Verwaltungsaufwendungen (-7,3 Prozent) wurden wie geplant deutlich gesenkt.
Zwtl.: RLB NÖ-Wien: EGT mit EUR 72,9 Mio. trotz höherer Risikovorsorgen stabilisiert
Obwohl die GUV durch Einmaleffekte in Höhe von netto rund EUR 30 Mio. vor allem als Folge der Feststellungen des Asset Quality Review (AQR) belastet wurde, blieb das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2014 mit EUR 72,9 Mio. deutlich positiv (VJ: 89,6 Mio.).
Zwtl.: Konzernjahresergebnisse durch Konsolidierung von RZB/RBI-Ergebnis negativ
Das Konzernjahresergebnis (nach Steuern und Minderheiten) der RLB NÖ-Wien betrug 2014 EUR -272,9 Mio. (VJ: 144,9 Mio.). Die Ergebnisminderung war im Wesentlichen auf die Konsolidierung der negativen Ergebnisse und die Bewertung der Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) mit ihrer Tochter Raiffeisen Bank International (RBI) zurückzuführen. Die RLB NÖ-Wien konsolidiert mit einer Beteiligung von 34,7 Prozent an der RZB deren negatives Ergebnis. Ebenso mit EUR -264,4 Mio. negativ war das Konzernjahresergebnis (nach Steuern und Minderheiten) der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien (VJ: EUR 104,3 Mio.). Neben der Konsolidierung der negativen RZB/RBI-Ergebnisse wirkten sich darin auch die Sonderabschreibungen im Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs-Konzern (LLI) im Segment Mehl & Mühle ergebnismindernd aus.
Zwtl.: Sehr gute Kapitalquoten: CET1 Ratio 12,2 Prozent, Total Capital Ratio 19,7 Prozent
Die RLB-NÖ-Wien bildet gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Kreditinstitutsgruppe. Zum 31.12.2014 betrug die harte Kernkapitalquote CET1 Ratio 12,2 Prozent, die Eigenmittelquote Total Capital Ratio 19,7 Prozent. "Dies unterstreicht einmal mehr die Solidität und Substanzstärke von Raiffeisen NÖ-Wien", so Buchleitner.
Zwtl.: RLB NÖ-Wien-Konzernbilanzsumme auf EUR 29,5 Mrd. gestiegen
Die Konzernbilanzsumme der RLB NÖ-Wien ist 2014 um 1,4 Prozent auf EUR 29,5 Mrd. leicht gestiegen (VJ: EUR 29,1 Mrd.). Dabei kam es auf Grund des starken Kreditwachstums zu einer deutlichen Verschiebung vom Interbanken- zum Kundengeschäft.
Zwtl.: Striktes Risikomanagement
Die Non Performing Exposure Ratio liegt in der RLB NÖ-Wien bzw. auf Konzernebene bei nach wie vor sehr niedrigen 2,2 Prozent bzw. 2,4 Prozent bezogen auf das Kreditvolumen gesamt. Im Firmenkundengeschäft liegt die NPL Quote bei niedrigen 3,8 Prozent. Diese Quote ist für ein Portfolio aus überwiegend österreichischen Firmenkunden (15 Prozent Anteil ausländischer Firmenkunden) exzellent. Die Deckungsquote (Coverage Ratio II) liegt nach Abzug der Sicherheiten bzw. der Risikovorsorgen bei 78,4 Prozent. Buchleitner: "Die Quoten unterstreichen die hohe Qualität unseres strikten Risikomanagements im Bankgeschäft sowie die Nähe zu unseren Kunden."
Der Zinsüberschuss betrug 2014 EUR 175,4 Mio. (VJ: 145,8 Mio.), die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen lagen bei EUR -84,1 Mio. (VJ: -66,4 Mio.).
Zwtl.: Erstes Jahr von Basel III bestens bestanden
Im Jahr 2014 war die RLB NÖ-Wien nicht nur mit dem Inkrafttreten der Basel III Regularien mit neuen Kennziffern, neuen Anforderungen und neuen Kapitalquoten konfrontiert, sondern auch mit der Übernahme der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dabei gab es 2014 insbesondere zwei große Herausforderungen, die bewältigt werden mussten: das Comprehensive Assessment mit AQR und Stresstest sowie die Genehmigung der Institutsbezogenen Sicherungssysteme (IPS) durch die Finanzmarktaufsicht.
Comprehensive Assessment, AQR und Stresstest wurden professionell und mit sehr guten Ergebnissen absolviert. Bei der Gründung des IPS habe Raiffeisen NÖ-Wien, so Buchleitner "bewiesen, dass es auch mit den neuen Regularien gut zurechtkommt. Mit Ausnahme von vier von insgesamt 65 traten sämtliche niederösterreichischen Raiffeisenbanken dem IPS bei."
Buchleitner ist überzeugt, dass die europäische Vereinheitlichung der Bankenaufsicht sehr viel Positives für das europäische Bankwesen bringt. "Der Wermutstropfen ist für mich allerdings, dass die Aufsicht durch die EZB für eine im europäischen Kontext verhältnismäßig kleine Bankorganisation wie Raiffeisen NÖ-Wien - angesichts der Komplexität des erforderlichen Know-hows und der damit verbundenen Kosten - in den nächsten Jahren eine schwer zu bewältigende Herausforderung darstellt." Immerhin gelte es, mit voller Professionalität im Konzert der europäischen Großbanken mitzuhalten.
Zwtl.: Mehr Kredite, wertvolle Marke, stark in der Region
"Mit einem deutlichen Kreditwachstum von 12,8 Prozent unterstreicht die RLB NÖ-Wien ihre Position als starker Bankpartner in der Region", erklärt Dr. Georg Kraft-Kinz, Generaldirektor-Stellvertreter der RLB NÖ-Wien. So wurden mit einer Investitionsmilliarde für Unternehmen in der Region wichtige Wachstumsimpulse unterstützt. Die RLB NÖ-Wien hat gemeinsam mit den niederösterreichischen Raiffeisenbanken Kredite über EUR 1 Mrd. zu attraktiven Konditionen zur Verfügung gestellt. Basis dafür war eine Initiative der EZB, die im Sommer 2014 gestartet worden ist und Banken günstige Liquidität für Kredite bereitgestellt hat. Erfolgreich war auch die "Grätzelmillion" - der günstigste nicht öffentlich geförderte Investitionskredit für Wiener Wirtschaftstreibende - mit einem Volumen von EUR 4,2 Mio. (+13,8 Prozent). Seit dem Start der Grätzelmillion im Jahr 2006 konnten Wiener Unternehmen fast EUR 65 Mio. zur Verfügung gestellt werden. Den Marktbedingungen in der Niedrigzinsphase entspricht der Rückgang bei den Einlagen um 9,7 Prozent.
"Das Bankgeschäft befindet sich im Umbruch", macht Kraft-Kinz deutlich und sieht Raiffeisen in dieser Phase gut aufgestellt: "Raiffeisen ist eine Marke, die Leistung und Qualität verspricht und die den Kunden auch etwas wert ist." Mit den Worten "regional - digital - überall" werden, so Kraft-Kinz, "die wesentlichen Eckpunkte der Weiterentwicklung" von Raiffeisen beschrieben.
2014 hat Raiffeisen in Wien eine umfassende Beratungsoffensive gestartet. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter in der Privatkundenberatung führten um 30 Prozent mehr Kundengespräche als im vergangenen Jahr.
Zwtl.: Konsolidierungskurs im Beteiligungsportfolio 2014 fortgesetzt
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien setzte ihren bereits im Jahr zuvor begonnenen Konsolidierungskurs fort. Ein wesentlicher strategischer Schritt auf dem Weg zur Fokussierung des Beteiligungsportfolios war der Verkauf der Tochtergesellschaft RENERGIE. Mit ContourGlobal, einem internationalen Player im Energiebereich, wurde ein Käufer für die RENERGIE gefunden, bei dem aufgrund seiner vielfältigen Investitionen im Bereich der Green Energy auch mit positiven Impulsen für Österreich zu rechnen ist. Erneut zurück gingen die Investments der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: 2014 betrugen diese EUR 17 Mio., 2013 waren es EUR 44 Mio., 2012: EUR 78 Mio.
Zwtl.: Schwieriges Jahr für agrarische Beteiligungen
Volatile Rohstoffpreise, das bevorstehende Ende der EU-Milchquotenregelung und der EU-Zuckermarktordnung sowie hohe Sonderabschreibungen bildeten 2014 das Umfeld für das nach den Finanzdienstleistungen zweitgrößte Geschäftsfeld der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: Industrie. Darin sind produzierende Unternehmen mit dem Schwerpunkt Agrarindustrie sowie der Baukonzern STRABAG SE gebündelt. Den - trotz des Zuckerpreisverfalls - nach wie vor traditionell guten Ergebnissen von AGRANA und Südzucker stand das vor allem wegen außerordentlicher Abschreibungen im Bereich Mehl & Mühle deutlich negative Konzernergebnis der LLI gegenüber.
In Summe betrug der Umsatz der wesentlichen Industrieunternehmen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien 2014 so wie in den Vorjahren etwa EUR 23 Mrd.
Zwtl.: NÖ Raiffeisenbanken erneut mit sehr gutem Ergebnis von EUR 114 Mio. EGT
Mit einem erneut ausgezeichneten Ergebnis schlossen die 65 niederösterreichischen Raiffeisenbanken das Geschäftsjahr 2014 ab. So konnten sie das EGT 2014 auf einem guten Niveau halten (VJ: EUR 121 Mio.). Die Bilanzsumme betrug per 31.12.2014 EUR 19,95 Mrd. (VJ: EUR 19,58 Mrd.). "Die Nähe zum Kunden und die Dezentralität und Regionalität der niederösterreichischen Raiffeisenbanken sind die wesentlichste Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit von Raiffeisen NÖ-Wien. Dies stellen die in einem wirtschaftlich und regulatorisch schwierigen Umfeld erzielten ausgezeichneten Ergebnisse eindrücklich unter Beweis", so Buchleitner.
Zwtl.: Rund 965.000 Kunden vertrauen Raiffeisen in Niederösterreich - Marktanteil mit 43 Prozent erneut behauptet
Mit 965.000 Kunden und einem Marktanteil von 43 Prozent haben die niederösterreichischen Raiffeisenbanken ihre Führungsposition im Land erneut behauptet. Nahezu jeder zweite niederösterreichische Bankkunde ist damit Raiffeisenkunde. 2014 verzeichneten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken ein signifikantes Kreditwachstum von rund 6,4 Prozent. Die Spareinlagen gingen aufgrund des Niedrigzinsumfeldes leicht zurück (-1 Prozent), die Primäreinlagen erhöhten sich entsprechend der allgemein guten Geschäftsentwicklung um 2,8 Prozent. Die Raiffeisenbanken in Niederösterreich beschäftigen rund 3.200 Mitarbeiter in 520 Bankstellen.
Zwtl.: Ausblick
"Raiffeisen NÖ-Wien hat rechtzeitig begonnen, sich auf den Umbruch in der Bankenbranche einzustellen", ist Buchleitner zuversichtlich für die kommenden Jahre: "Wir sind entschlossen, weiter zu wachsen und gleichzeitig die Organisation zu vereinfachen, um dem Kostenauftrieb aus Regularien und IT entgegenzuwirken. Die Richtigkeit dieses Weges zeigt die sehr gute Entwicklung im eigenen Bankgeschäft und bei den niederösterreichischen Raiffeisenbanken."
Auch in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien wird 2015 und 2016 die Fokussierungsstrategie fortgesetzt. "Vor allem überlegen wir interne strukturelle Vereinfachungen beim Aufbau des Konzerns. Wesentliche Investitionen oder Akquisitionen sind nicht geplant", erklärt Buchleitner.
Anmerkung: Die angeführten Bilanzzahlen sind Vorab-Zahlen, die endgültige Bilanz wird am 30. April 2015 veröffentlicht.
--------------------------------------------------------------------- -
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H. hält direkt und indirekt rund 550 Beteiligungen in vier Geschäftsfeldern. Die wichtigste Beteiligung ist die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, dazu kommen Industriebeteiligungen wie AGRANA Beteiligungs-AG, Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, NÖM AG und Strabag SE sowie Unternehmen im Bereich Medien und Immobilien mit insgesamt weltweit 3.600 Standorten mit insgesamt 152.000 Mitarbeitern.
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG ist das Verbundinstitut der Raiffeisen Bankengruppe NÖ-Wien. In der Zentrale und in 50 Geschäftsstellen in Wien arbeiten rund 1.200 Mitarbeiter.
Die 65 selbständigen niederösterreichischen Raiffeisenbanken verfügen über 520 Bankstellen mit insgesamt rund 3.200 Mitarbeitern.
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Bildmaterial zur Bilanzpressekonferenz können Sie unter 01-21136 DW 2466 bzw. unter elfriede.duda@rh.raiffeisen.at anfordern. Es gilt der Fotocredit (c) Raiffeisen NÖ-Wien.


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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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Raiffeisen-Holding und RLB NÖ-Wien: Erfolgreich im regionalen Bankgeschäft (1)


13.04.2015

Wien (OTS) - • Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien): Erfolgreich im regionalen Bankgeschäft mit Kunden- und zweistelligem Kreditwachstum
• RLB NÖ-Wien: EGT trotz hoher Risikovorsorgen bei EUR 72,9 Mio.
• Konzernjahresergebnisse durch Konsolidierung von RZB/RBI-Ergebnis negativ: RLB NÖ-Wien: EUR -272,9 Mio., Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: EUR -264,4 Mio.
• Niederösterreichische Raiffeisenbanken 2014 erneut mit ausgezeichnetem EGT: EUR 114 Mio.
• Sehr gute Kapitalbasis in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Kreditinstituts-gruppe: CET1 Ratio: 12,2 Prozent, Total Capital Ratio: 19,7 Prozent (Stand 31.12.2014)
Zwtl.: Zweistelliges Wachstum bei Krediten - plus 12,8 Prozent
2014 hat die RLB NÖ-Wien ihren 2013 begonnenen strategischen Vorwärtskurs zügig fortgesetzt. "Wir bleiben dabei, den Fokus gleichermaßen auf Wachstum und auf Konsolidierung zu legen. Damit waren wir auch im vergangenen Jahr erfolgreich", so Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner. Die RLB NÖ-Wien als Regionalbank hat 2014 im Bankgeschäft ihre Marktposition weiter ausgebaut. Dies zeigt unter anderem das Kreditwachstum von12,8 Prozent auf rund EUR 12,4 Mrd. Mit circa 3.000 neuen Kunden und einem Marktanteil von14 Prozent in Wien betreut die RLB NÖ-Wien aktuell mehr als 272.000 Kunden.
Zwtl.: Kostenbremse greift, schlankere Bankstruktur
Auch die Konsolidierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen zeigten 2014 erste positive Effekte. So wurden unter anderem die Filialstruktur reorganisiert, der Kreditprozess völlig neu gestaltet sowie Overheads und Führungsstrukturen vereinfacht. Trotz hoher Zusatzkosten durch immer neue regulatorische Vorgaben sowie die Vorbereitung eines Sektor-weiten IT-Systems konnten die Sachaufwendungen auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Personalkosten (-13,5 Prozent) und Verwaltungsaufwendungen (-7,3 Prozent) wurden wie geplant deutlich gesenkt.
Zwtl.: RLB NÖ-Wien: EGT mit EUR 72,9 Mio. trotz höherer Risikovorsorgen stabilisiert
Obwohl die GUV durch Einmaleffekte in Höhe von netto rund EUR 30 Mio. vor allem als Folge der Feststellungen des Asset Quality Review (AQR) belastet wurde, blieb das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2014 mit EUR 72,9 Mio. deutlich positiv (VJ: 89,6 Mio.).
Zwtl.: Konzernjahresergebnisse durch Konsolidierung von RZB/RBI-Ergebnis negativ
Das Konzernjahresergebnis (nach Steuern und Minderheiten) der RLB NÖ-Wien betrug 2014 EUR -272,9 Mio. (VJ: 144,9 Mio.). Die Ergebnisminderung war im Wesentlichen auf die Konsolidierung der negativen Ergebnisse und die Bewertung der Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) mit ihrer Tochter Raiffeisen Bank International (RBI) zurückzuführen. Die RLB NÖ-Wien konsolidiert mit einer Beteiligung von 34,7 Prozent an der RZB deren negatives Ergebnis. Ebenso mit EUR -264,4 Mio. negativ war das Konzernjahresergebnis (nach Steuern und Minderheiten) der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien (VJ: EUR 104,3 Mio.). Neben der Konsolidierung der negativen RZB/RBI-Ergebnisse wirkten sich darin auch die Sonderabschreibungen im Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs-Konzern (LLI) im Segment Mehl & Mühle ergebnismindernd aus.
Zwtl.: Sehr gute Kapitalquoten: CET1 Ratio 12,2 Prozent, Total Capital Ratio 19,7 Prozent
Die RLB-NÖ-Wien bildet gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Kreditinstitutsgruppe. Zum 31.12.2014 betrug die harte Kernkapitalquote CET1 Ratio 12,2 Prozent, die Eigenmittelquote Total Capital Ratio 19,7 Prozent. "Dies unterstreicht einmal mehr die Solidität und Substanzstärke von Raiffeisen NÖ-Wien", so Buchleitner.
Zwtl.: RLB NÖ-Wien-Konzernbilanzsumme auf EUR 29,5 Mrd. gestiegen
Die Konzernbilanzsumme der RLB NÖ-Wien ist 2014 um 1,4 Prozent auf EUR 29,5 Mrd. leicht gestiegen (VJ: EUR 29,1 Mrd.). Dabei kam es auf Grund des starken Kreditwachstums zu einer deutlichen Verschiebung vom Interbanken- zum Kundengeschäft.
Zwtl.: Striktes Risikomanagement
Die Non Performing Exposure Ratio liegt in der RLB NÖ-Wien bzw. auf Konzernebene bei nach wie vor sehr niedrigen 2,2 Prozent bzw. 2,4 Prozent bezogen auf das Kreditvolumen gesamt. Im Firmenkundengeschäft liegt die NPL Quote bei niedrigen 3,8 Prozent. Diese Quote ist für ein Portfolio aus überwiegend österreichischen Firmenkunden (15 Prozent Anteil ausländischer Firmenkunden) exzellent. Die Deckungsquote (Coverage Ratio II) liegt nach Abzug der Sicherheiten bzw. der Risikovorsorgen bei 78,4 Prozent. Buchleitner: "Die Quoten unterstreichen die hohe Qualität unseres strikten Risikomanagements im Bankgeschäft sowie die Nähe zu unseren Kunden."
Der Zinsüberschuss betrug 2014 EUR 175,4 Mio. (VJ: 145,8 Mio.), die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen lagen bei EUR -84,1 Mio. (VJ: -66,4 Mio.).
Zwtl.: Erstes Jahr von Basel III bestens bestanden
Im Jahr 2014 war die RLB NÖ-Wien nicht nur mit dem Inkrafttreten der Basel III Regularien mit neuen Kennziffern, neuen Anforderungen und neuen Kapitalquoten konfrontiert, sondern auch mit der Übernahme der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dabei gab es 2014 insbesondere zwei große Herausforderungen, die bewältigt werden mussten: das Comprehensive Assessment mit AQR und Stresstest sowie die Genehmigung der Institutsbezogenen Sicherungssysteme (IPS) durch die Finanzmarktaufsicht.
Comprehensive Assessment, AQR und Stresstest wurden professionell und mit sehr guten Ergebnissen absolviert. Bei der Gründung des IPS habe Raiffeisen NÖ-Wien, so Buchleitner "bewiesen, dass es auch mit den neuen Regularien gut zurechtkommt. Mit Ausnahme von vier von insgesamt 65 traten sämtliche niederösterreichischen Raiffeisenbanken dem IPS bei."
Buchleitner ist überzeugt, dass die europäische Vereinheitlichung der Bankenaufsicht sehr viel Positives für das europäische Bankwesen bringt. "Der Wermutstropfen ist für mich allerdings, dass die Aufsicht durch die EZB für eine im europäischen Kontext verhältnismäßig kleine Bankorganisation wie Raiffeisen NÖ-Wien - angesichts der Komplexität des erforderlichen Know-hows und der damit verbundenen Kosten - in den nächsten Jahren eine schwer zu bewältigende Herausforderung darstellt." Immerhin gelte es, mit voller Professionalität im Konzert der europäischen Großbanken mitzuhalten.
Zwtl.: Mehr Kredite, wertvolle Marke, stark in der Region
"Mit einem deutlichen Kreditwachstum von 12,8 Prozent unterstreicht die RLB NÖ-Wien ihre Position als starker Bankpartner in der Region", erklärt Dr. Georg Kraft-Kinz, Generaldirektor-Stellvertreter der RLB NÖ-Wien. So wurden mit einer Investitionsmilliarde für Unternehmen in der Region wichtige Wachstumsimpulse unterstützt. Die RLB NÖ-Wien hat gemeinsam mit den niederösterreichischen Raiffeisenbanken Kredite über EUR 1 Mrd. zu attraktiven Konditionen zur Verfügung gestellt. Basis dafür war eine Initiative der EZB, die im Sommer 2014 gestartet worden ist und Banken günstige Liquidität für Kredite bereitgestellt hat. Erfolgreich war auch die "Grätzelmillion" - der günstigste nicht öffentlich geförderte Investitionskredit für Wiener Wirtschaftstreibende - mit einem Volumen von EUR 4,2 Mio. (+13,8 Prozent). Seit dem Start der Grätzelmillion im Jahr 2006 konnten Wiener Unternehmen fast EUR 65 Mio. zur Verfügung gestellt werden. Den Marktbedingungen in der Niedrigzinsphase entspricht der Rückgang bei den Einlagen um 9,7 Prozent.
"Das Bankgeschäft befindet sich im Umbruch", macht Kraft-Kinz deutlich und sieht Raiffeisen in dieser Phase gut aufgestellt: "Raiffeisen ist eine Marke, die Leistung und Qualität verspricht und die den Kunden auch etwas wert ist." Mit den Worten "regional - digital - überall" werden, so Kraft-Kinz, "die wesentlichen Eckpunkte der Weiterentwicklung" von Raiffeisen beschrieben.
2014 hat Raiffeisen in Wien eine umfassende Beratungsoffensive gestartet. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter in der Privatkundenberatung führten um 30 Prozent mehr Kundengespräche als im vergangenen Jahr.
Zwtl.: Konsolidierungskurs im Beteiligungsportfolio 2014 fortgesetzt
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien setzte ihren bereits im Jahr zuvor begonnenen Konsolidierungskurs fort. Ein wesentlicher strategischer Schritt auf dem Weg zur Fokussierung des Beteiligungsportfolios war der Verkauf der Tochtergesellschaft RENERGIE. Mit ContourGlobal, einem internationalen Player im Energiebereich, wurde ein Käufer für die RENERGIE gefunden, bei dem aufgrund seiner vielfältigen Investitionen im Bereich der Green Energy auch mit positiven Impulsen für Österreich zu rechnen ist. Erneut zurück gingen die Investments der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: 2014 betrugen diese EUR 17 Mio., 2013 waren es EUR 44 Mio., 2012: EUR 78 Mio.
Zwtl.: Schwieriges Jahr für agrarische Beteiligungen
Volatile Rohstoffpreise, das bevorstehende Ende der EU-Milchquotenregelung und der EU-Zuckermarktordnung sowie hohe Sonderabschreibungen bildeten 2014 das Umfeld für das nach den Finanzdienstleistungen zweitgrößte Geschäftsfeld der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: Industrie. Darin sind produzierende Unternehmen mit dem Schwerpunkt Agrarindustrie sowie der Baukonzern STRABAG SE gebündelt. Den - trotz des Zuckerpreisverfalls - nach wie vor traditionell guten Ergebnissen von AGRANA und Südzucker stand das vor allem wegen außerordentlicher Abschreibungen im Bereich Mehl & Mühle deutlich negative Konzernergebnis der LLI gegenüber.
In Summe betrug der Umsatz der wesentlichen Industrieunternehmen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien 2014 so wie in den Vorjahren etwa EUR 23 Mrd.
Zwtl.: NÖ Raiffeisenbanken erneut mit sehr gutem Ergebnis von EUR 114 Mio. EGT
Mit einem erneut ausgezeichneten Ergebnis schlossen die 65 niederösterreichischen Raiffeisenbanken das Geschäftsjahr 2014 ab. So konnten sie das EGT 2014 auf einem guten Niveau halten (VJ: EUR 121 Mio.). Die Bilanzsumme betrug per 31.12.2014 EUR 19,95 Mrd. (VJ: EUR 19,58 Mrd.). "Die Nähe zum Kunden und die Dezentralität und Regionalität der niederösterreichischen Raiffeisenbanken sind die wesentlichste Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit von Raiffeisen NÖ-Wien. Dies stellen die in einem wirtschaftlich und regulatorisch schwierigen Umfeld erzielten ausgezeichneten Ergebnisse eindrücklich unter Beweis", so Buchleitner.
Zwtl.: Rund 965.000 Kunden vertrauen Raiffeisen in Niederösterreich - Marktanteil mit 43 Prozent erneut behauptet
Mit 965.000 Kunden und einem Marktanteil von 43 Prozent haben die niederösterreichischen Raiffeisenbanken ihre Führungsposition im Land erneut behauptet. Nahezu jeder zweite niederösterreichische Bankkunde ist damit Raiffeisenkunde. 2014 verzeichneten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken ein signifikantes Kreditwachstum von rund 6,4 Prozent. Die Spareinlagen gingen aufgrund des Niedrigzinsumfeldes leicht zurück (-1 Prozent), die Primäreinlagen erhöhten sich entsprechend der allgemein guten Geschäftsentwicklung um 2,8 Prozent. Die Raiffeisenbanken in Niederösterreich beschäftigen rund 3.200 Mitarbeiter in 520 Bankstellen.
Zwtl.: Ausblick
"Raiffeisen NÖ-Wien hat rechtzeitig begonnen, sich auf den Umbruch in der Bankenbranche einzustellen", ist Buchleitner zuversichtlich für die kommenden Jahre: "Wir sind entschlossen, weiter zu wachsen und gleichzeitig die Organisation zu vereinfachen, um dem Kostenauftrieb aus Regularien und IT entgegenzuwirken. Die Richtigkeit dieses Weges zeigt die sehr gute Entwicklung im eigenen Bankgeschäft und bei den niederösterreichischen Raiffeisenbanken."
Auch in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien wird 2015 und 2016 die Fokussierungsstrategie fortgesetzt. "Vor allem überlegen wir interne strukturelle Vereinfachungen beim Aufbau des Konzerns. Wesentliche Investitionen oder Akquisitionen sind nicht geplant", erklärt Buchleitner.
Anmerkung: Die angeführten Bilanzzahlen sind Vorab-Zahlen, die endgültige Bilanz wird am 30. April 2015 veröffentlicht.
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Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H. hält direkt und indirekt rund 550 Beteiligungen in vier Geschäftsfeldern. Die wichtigste Beteiligung ist die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, dazu kommen Industriebeteiligungen wie AGRANA Beteiligungs-AG, Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, NÖM AG und Strabag SE sowie Unternehmen im Bereich Medien und Immobilien mit insgesamt weltweit 3.600 Standorten mit insgesamt 152.000 Mitarbeitern.
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG ist das Verbundinstitut der Raiffeisen Bankengruppe NÖ-Wien. In der Zentrale und in 50 Geschäftsstellen in Wien arbeiten rund 1.200 Mitarbeiter.
Die 65 selbständigen niederösterreichischen Raiffeisenbanken verfügen über 520 Bankstellen mit insgesamt rund 3.200 Mitarbeitern.
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