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Eier in verarbeiteten Lebensmitteln: Fachverband warnt vor nationalem Alleingang Österreichs

Eier, Ostereier, (© (C) Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com




APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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12.04.2014

Wien (OTS) - "Ich warne davor, dass in Österreich im nationalen Alleingang eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft von Eiern in Lebensmitteln gefordert wird! Nur im europäischen Gleichklang können zusätzliche Kosten und Wettbewerbsnachteile für heimische Betriebe vermieden werden. Denn unsere Lebensmittel sind in 180 Ländern der Welt geschätzte Österreich-Botschafter für Qualität, Sicherheit und Genuss!", nahm Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der österreichischen Lebensmittelindustrie, Stellung zu heute erhobenen Forderungen.
Wenn in einigen EU-Mitgliedstaaten oder Drittstaaten wie der Türkei und der Ukraine Legehennen in Käfigen gehalten werden und somit ein Preisvorteil für diese Eier entsteht, ist die EU gefordert, aktiv zu werden. "In der EU ist die Käfighaltung verboten. Wenn sich hier nicht alle an die Spielregeln halten, müssen die Behörden vor Ort endlich kontrollieren und strafen. Und nicht die Lebensmittelwirtschaft zwingen, noch mehr Information auf das Etikett zu packen. Etiketten für mangelnden Vollzug zu missbrauchen, dagegen wehren wir uns", betont Koßdorff. Im Fall von EU-Mitgliedstaaten besteht zudem die Möglichkeit, über Vertragsverletzungsverfahren gegen mangelhafte Umsetzung des Käfigverbotes vorzugehen.
Eine zwingende Kennzeichnung der Haltungsform von Legehennen auf Produkten, die Eier enthalten, läge ausschließlich in der Kompetenz der EU. "Es hat sich doch schon in der Vergangenheit gezeigt, dass vorauseilender Gehorsam und eine Vorreiterrolle Österreichs immer wieder zu wirtschaftlichen Problemen, speziell für die Geflügelwirtschaft, geführt haben. Ein neuerliches Vorpreschen Österreichs wird vom Fachverband abgelehnt", bekräftigte Koßdorff. "Die Lebensmittelwirtschaft steht unter enormem Kostendruck von verschiedenen Seiten: Ernteeinbußen durch Wetterkapriolen und gesteigerte Volatilität weltweit gehandelter Rohstoffe einerseits und eine der europaweit höchsten Handelskonzentrationen andererseits treiben Produktionskosten in die Höhe und lassen kaum Preisanpassungen zu. In dieser angespannten Lage sind zusätzliche Kosten durch einen Alleingang Österreichs aus meiner Sicht nicht tragbar und gefährden Arbeitsplätze sowie den Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt," machte Koßdorff abschließend klar.
Stellenwert der Lebensmittelindustrie in Österreich
Die Lebensmittelindustrie zählt zu Österreichs wichtigsten Wirtschaftszweigen und sichert im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten tagtäglich die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln und Getränken. Die rund 200 Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie mit ihren 27.000 Beschäftigten erwirtschafteten im Jahr 2013 ein Produktionsvolumen in Höhe von rund 8 Mrd. Euro. Rund 60 % davon werden in 180 Länder der Welt exportiert. Der Fachverband unterstützt die Mitglieder der Branche durch umfassende Informationsangebote, Beratungsleistungen und internationale Vernetzung dabei, weiterhin den gewohnt hohen Grad an Lebensmittelsicherheit, Qualität und Genuss unserer Lebensmittel anbieten zu können.


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Wien (OTS) - "Ich warne davor, dass in Österreich im nationalen Alleingang eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft von Eiern in Lebensmitteln gefordert wird! Nur im europäischen Gleichklang können zusätzliche Kosten und Wettbewerbsnachteile für heimische Betriebe vermieden werden. Denn unsere Lebensmittel sind in 180 Ländern der Welt geschätzte Österreich-Botschafter für Qualität, Sicherheit und Genuss!", nahm Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der österreichischen Lebensmittelindustrie, Stellung zu heute erhobenen Forderungen.
Wenn in einigen EU-Mitgliedstaaten oder Drittstaaten wie der Türkei und der Ukraine Legehennen in Käfigen gehalten werden und somit ein Preisvorteil für diese Eier entsteht, ist die EU gefordert, aktiv zu werden. "In der EU ist die Käfighaltung verboten. Wenn sich hier nicht alle an die Spielregeln halten, müssen die Behörden vor Ort endlich kontrollieren und strafen. Und nicht die Lebensmittelwirtschaft zwingen, noch mehr Information auf das Etikett zu packen. Etiketten für mangelnden Vollzug zu missbrauchen, dagegen wehren wir uns", betont Koßdorff. Im Fall von EU-Mitgliedstaaten besteht zudem die Möglichkeit, über Vertragsverletzungsverfahren gegen mangelhafte Umsetzung des Käfigverbotes vorzugehen.
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